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An einem Vortrag von Klimaforscher Christoph Schär in Frauenfeld: Die Prognosen sind «deutlich, aber nicht reisserisch»

Die Grüne Partei Frauenfeld hatte am Freitagabend zu einem Referat mit dem Titel «Klimawandel: Fragen und Antworten» geladen. 60 Interessierte kamen, aber keine Klimaskeptiker.
Im Rathaus Frauenfeld: Christoph Schär, Klimaforscher und ETH-Professor. (Bild: PD)

Im Rathaus Frauenfeld: Christoph Schär, Klimaforscher und ETH-Professor. (Bild: PD)

(red) Der Vortrag am Freitagabend im Rathaus Frauenfeld trug den Titel «Klimawandel: Fragen und Antworten». Die Grüne Partei Frauenfeld und die Jungen Grünen hatten dafür den ETH-Professor Christoph Schär eingeladen. Wer von den rund 60 Interessierten, darunter viele Jugendliche, auf markige Slogans zum Wahlherbst oder gar giftige Auseinandersetzungen gehofft hatte, wurde enttäuscht, heisst es in einer Medienmitteilung. Einerseits hätten kaum Klimaskeptiker den Weg ins Rathaus gefunden, andererseits habe es der kompetente Referent nicht zugelassen.

Klimaforscher Schär, Mitautor von Weltklimarat-Berichten, etablierte den Klimawandel als wissenschaftlich erhärtete Tatsache, ging auf die Auswirkungen im Alpenraum ein und führte aus, wie sich gesellschaftliche Verhaltensmuster und politische Entscheide in unterschiedlichen Langzeitprojektionen spiegeln. Es sei ihm gelungen, die Zuhörer zu fesseln, indem er wissenschaftliche Fakten aus Schweizer Zahlenmaterial erhärtete und Schweizer Beispiele illustrierte.

«Die Prognosen des Experten waren deutlich, aber nicht reisserisch: Keine Katastrophenszenarien, sondern die logische Entwicklung, wenn die Hitzesommer von 2003 oder 2018 bloss noch Durchschnitt sind.»

Der Klimawandel sei nicht umkehrbar, aber beeinflussbar. Zuvorderst steht für die Grünen die Forderung nach einer nachhaltigen Reduktion des Ausstosses von Klimagasen, insbesondere von CO2.

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