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Howdy! Klassentreffen der Cowboys und Cowgirls auf dem Lindengüetli in Müllheim

Das Lindengüetli avancierte am Wochenende zum Mekka des Westernreitens. Erstmals nach fünf Jahren Pause kamen wieder die bekannten «Lindentree Classics» zur Durchführung. An vier Tagen starteten nicht weniger als 158 Pferde.
Christof Lampart
Eine Westernreiterin auf dem heissen Sand. (Bild: Christof Lampart)

Eine Westernreiterin auf dem heissen Sand. (Bild: Christof Lampart)

Madeleine Häberlins Augen glänzen, schliesslich feiern die «Lindentree Classics», die sie 1980 mit ihrem Mann Fritz ins Leben rief, in diesen Tagen nach fünf Jahren Pause, ein Revival.

«Mein Sohn Markus, der schon seit Jahren den Betrieb mit seiner Frau Sandra führt, fand, dass es wieder einmal an der Zeit sei.»

Sie schmunzelt. Der begeisterten Westernreiterin ist anzumerken, dass sie voll in ihrem Element ist. «Es gibt nichts Schöneres als die Arbeit mit den Pferden.» Selbstredend startete sie auch an diesem Wochenende – und wurde zweimal Zweite sowie je einmal Vierte und Fünfte. «Damit bin ich sehr zufrieden», zieht Häberlin für sich eine positive Bilanz.

An den «Lindentree Classics». (Bild: Christof Lampart)

An den «Lindentree Classics». (Bild: Christof Lampart)

Die «Lindentree Classics», die übrigens verballhornt so heissen, weil Amerikaner den Namen des Müllheimer Reithofes Lindengüetli nicht aussprechen können, und es nun mal in einer Szene wie dem Westernreiten, bei dem das Amerikanische dominiert, üblich ist, dass man sich den US-Gepflogenheiten anpasst, geniessen einen hervorragenden Ruf in der Szene. Wer in der Schweiz etwas auf sein Können als Westernreiter hält, ist hier am Start. Madeleine Häberlin:

«Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten. Die Leute sind froh, dass wir wieder das Turnier durchführen.»

Gewinnen oder einfach alte Bekannte treffen

Das Wetter ist perfekt, die Turnierplanung locker, und die Stimmung relaxt. Durch das Ausdehnen der «LT Classics» auf vier Tage konnten die langen Turniertage vermieden werden. Wer nicht gerade im Sattel sitzt, der für viele hier die Welt bedeutet, geniesst die Sonnenstrahlen. Fast alle hier kennen sich, dass schnell einmal das Gefühl aufkommt, einem grossen Klassentreffen mit vielen herzlichen Begrüssungen beizuwohnen.

An den «Lindentree Classics». (Bild: Christof Lampart)

An den «Lindentree Classics». (Bild: Christof Lampart)

Die Beweggründe für die Teilnahme sind – wenig überraschend – unterschiedlichster Natur. Manche treten an, um zu gewinnen, die allermeisten wollen jedoch einfach wieder einmal Kolleginnen und Kollegen von früher treffen.

«Es ist wie ein Virus. Wenn man das Westernreitfieber einmal eingefangen hat, dann wird man es kaum wieder einmal los.»

Das erläutert eine junge Reiterin auf die Frage, was für sie den Reiz ausmacht. «Ausserdem geht es bei uns doch noch eine ganze Spur lockerer und legerer zu und her als beim anderen Turnierreiten», ergänzt Madeleine Häberlin. Im Thurgau scheint die Westernreitszene auf jeden Fall auf einen fruchtbaren Boden zu fallen. «Es gibt hier eine sehr lebhafte Szene und mehrere Ställe, welche unterrichten», so Häberlin. Womit auch eine erfolgreiche Basis dafür gelegt sein dürfte, dass es die «LT Classics» auch in den kommenden Jahren noch geben wird.

Weitere Infos zum Turnier: https://www.ltfarm-performancehorses.ch/

An den «Lindentree Classics». (Bild: Christof Lampart)

An den «Lindentree Classics». (Bild: Christof Lampart)

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