Kirchensteig beschäftigt Braunauer Behörde weiterhin

Die Gemeinde hatte zur Verkehrsberuhigung Inseln auf dem Braunauer Kirchensteig installiert - ohne grossen Erfolg. Unbekannte hatten die Inseln mehrfach verschoben und beschädigt. Nun stehen Fahrverbote und Tempo-30-Zonen zur Debatte.

Roman Scherrer
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Die Inseln zur Verkehrsberuhigung auf dem Braunauer Kirchensteig. (Bild: Roman Scherrer)

Die Inseln zur Verkehrsberuhigung auf dem Braunauer Kirchensteig. (Bild: Roman Scherrer)

In den vergangenen Monaten waren die verkehrsberuhigenden Inseln beim Braunauer Kirchensteig nicht zu sehen. Erst im Mai 2018 hat sie die Gemeinde dort aufstellen lassen, weil festgestellt wurde, dass auf der Strasse zu schnell gefahren wird. Die Verkehrsberuhigung hat die Gemeinde für die Wintermonate entfernt, aus gutem Grund, wie der Braunauer Gemeindepräsident David Zimmermann erklärt:

«Wir könnten sonst den Winterdienst nicht bewerkstelligen, da die Strasse nur eine Breite von dreieinhalb Metern aufweist.»

Die Anwohner seien über diese Massnahme informiert worden.

Verschoben und beschädigt

Vergangenes Jahr musste der Gemeinderat feststellen, dass die vier verkehrsberuhigenden Inseln, bestehend aus schwarzen und gelben Betonsteinen, mehrfach beschädigt und verschoben wurden. Er kündigte an, dass man – sollten die Inseln weiter beschädigt werden – zu härteren Massnahmen greifen müsse.

Der Fall beschäftigt die Gemeindebehörde weiterhin.

«Wir haben festgestellt, dass die Unverbesserlichen immer – und immer noch – unverbesserlich sind»

sagt David Zimmermann. So würde auf dem Kirchensteig immer noch zu schnell gefahren und die Verkehrsberuhigungen weiterhin beschädigt und verschoben. Der Gemeinderat überlege sich daher, wie er weiter vorgehen will. Fahrverbote und Tempo-30-Zonen stünden dabei zur Debatte. Laut Zimmermann werden die entsprechenden Massnahmen nach der Genehmigung der revidierten Ortsplanung angegangen.