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Kindlimann AG verlässt Wil und Schwarzenbach und baut für 50 Millionen Franken in Tägerschen

Vier Industriehallen und ein Verwaltungsgebäude erstellt die Stahl-Dienstleisterin Kindlimann AG auf dem Tägerscher «Chrüzacker». Am Dienstag war Spatenstich.
Fotomontage des Spatenstichs auf dem «Chrüzacker» in Tägerschen. (Bild: ZVG)

Fotomontage des Spatenstichs auf dem «Chrüzacker» in Tägerschen. (Bild: ZVG)

Gemeindepräsident Rolf Bosshard ist begeistert: «Kindlimann passt wunderbar zu unserem Slogan: Tobel-Tägerschen – eine innovative Gemeinde mit Zukunftsperspektiven.»

Im Tägerscher «Chrüzacker» fand am Dienstagnachmittag der Spatenstich statt: Die Kindlimann AG errichtet auf einer Fläche von 44'000 Quadratmetern – die Grösse von sieben Fussballfeldern – vier Industriehallen und ein Verwaltungsgebäude. Geplant ist, dass der Schweizer Stahl-Dienstleister Mitte 2020 in die neuen Gebäude einziehen wird. Das Investitionsvolumen beträgt 50 Millionen Schweizer Franken.

Standorte in Wil und Schwarzenbach schliessen

Der Neubau ist die grösste Firmenansiedlung im Hinterthurgau und bedeutet gleichzeitig den Zusammenschluss des Produktionsstandorts in Wil und der gemieteten Lagerhallen in Schwarzenbach. Die beiden Standorte werden Ende 2020 nach der Inbetriebnahme des neuen Gebäudes geschlossen. Das Verkaufsbüro in Renens (VD) wiederum bleibt bestehen. Das 38000 Quadratmeter grosse Areal in Wil ist an einen Investor mit Sitz in der Schweiz verkauft worden, der das Grundstück weiterentwickeln wird.

«Uns geht es beim Zusammenschluss darum, dass wir die innenbetriebliche Logistik verbessern können», sagt Urs Kreienbühl, Leiter Marketing bei Kindlimann. «In Tobel-Tägerschen hätten wir sozusagen alles unter einem Dach.» Mit dem Umzug werden die knapp 200 Mitarbeiter der bisherigen Standorte in das neue Gebäude einziehen. Sie profitieren von der grösseren Infrastruktur und moderneren Arbeitsbedingungen, heisst es im Communiqué des Unternehmens.

Von «einem grossen Sprung nach vorne» spricht Roger Gähler, Co-Geschäftsführer von Kindlimann, und fügt an: «Damit sichern wir unseren Werkplatz Schweiz, speziell für die Fertigung von anspruchsvollen Automobilkomponenten, welche wir auf hochmodernen Anlagen für unsere weltweiten Kunden fertigen.» (red)

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