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Kinderanimation in Frauenfeld nimmt Fahrt auf

Seit dem Frühling besucht die Kinder- und Jugendanimation 20gi in Frauenfeld jeweils am Mittwoch einen Spielplatz. Das Angebot für 1. bis 6. Klässler ist kostenlos.
Rahel Haag
Für Kinder da: Manuel Schulz, Mitarbeiter Kinderanimation, Sereina Koller, Leiterin KJA 20gi, Markus Kutter, Leiter des Amts für Gesellschaft und Integration und Stadträtin Barabara Dätwyler. (Bild: Rahel Haag)

Für Kinder da: Manuel Schulz, Mitarbeiter Kinderanimation, Sereina Koller, Leiterin KJA 20gi, Markus Kutter, Leiter des Amts für Gesellschaft und Integration und Stadträtin Barabara Dätwyler. (Bild: Rahel Haag)

Manuel Schulz holt das blauglänzende Elektrovelo samt Anhänger aus dem kleinen Verschlag auf dem 20gi-Platz. Im Anhänger stapeln sich Spielgeräte. Die Auswahl reicht von Bällen über Strassenkreide bis zu Badmintonschläger. Schulz ist verantwortlich für die Kinderanimation der städtischen Fachstelle Kinder- und Jugendanimation (KJA) 20gi.

Seit diesem Frühling ist er jeweils am Mittwochnachmittag mit den Spielsachen abwechselnd auf den Spielplätzen Wellhauserweg und Haselweg anzutreffen. «Im Schnitt kommen 20 bis 30 Kinder», sagt Schulz. Spielplatzanimation nennt sich das kostenlose Projekt der KJA 20gi und ist für 1. bis 6. Klässler gedacht.

Ab auf die Spielplätze

Die Spielplatzanimation findet noch bis zu den Herbstferien jeweils am Mittwoch von 14.15 bis 17.15 Uhr statt. Am 14. und 28. August sowie 11. und 25. September macht das Angebot auf dem Spielplatz Haselweg Halt. Am 21. August, 4. und 18. September sowie 2. Oktober ist der mit Spielzeug gefüllte Anhänger auf dem Spielplatz Wellhauserweg anzutreffen. (rha)

Weitere Infos unter: www.agi.frauenfeld.ch

In den vergangenen Jahren hat die Stadt das Konzept zur Jugendarbeit angepasst.

«Dabei haben wir uns gefragt, wo eigentlich die Kinder bleiben»

sagt Markus Kutter, Leiter des Amtes für Gesellschaft und Integration, an einer Medienkonferenz am Montag. In der Folge sei das Konzept auf die Anspruchsgruppe «Kinder ab der 1. Primarklasse» ausgeweitet worden. Die Umsetzung laufe seit vergangenem Jahr.

«Seither hat sich unsere Zielgruppe verdoppelt»

sagt Sereina Koller, Leiterin der KJA 20gi. Das Ziel der Kinderanimation sei, das Schaffen von Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Zudem suche man ganz bewusst die Spielplätze auf. «Kinder haben einen kleinen Bewegungsradius», sagt Schulz, «zu uns sollen sie selbstständig kommen können.»

«By the way» auch die Eltern erreichen

Während der Sommerferien nahm die KJA 20gi den Spielplatz Wellhauserweg gar eine ganze Woche in Beschlag. Im «Spielland» sei einiges losgewesen.

«Es hät g’reblet»

sagt Kutter und schmunzelt. Für ihn als Leiter des Amtes für Gesellschaft und Integration sei es zudem erfreulich gewesen, zu sehen, dass sich auch Eltern am Anlass beteiligten. Auf diese Weise könne die Stadt sie «quasi by the way» erreichen. Auch Stadträtin Barabara Dätwyler machte einen Ausflug ins Spielland. «Ich habe zwei Buben zugeschaut, wie sie selber eine Minigolfanlage bauten», sagt sie.

Vor zehn Jahren übernahm die Stadt die strategische und operative Leitung sowie Umsetzung der Jugendarbeit.

«Die Kinder und Jugendlichen sollen sich ernstgenommen fühlen»

sagt Dätwyler. Oftmals sei die KJA 20gi für sie die erste Anlaufstation bei Problemen zu Hause, in der Schule oder am Arbeitsplatz. Das bestätigt auch Sereina Koller. Hinzu komme, dass sich die Kinder und Jugendlichen aussuchen könnten, mit wem sie sprechen wollen. «Einen Lehrer oder Trainer bekommen sie dagegen einfach zugeteilt.»

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