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Münchwiler Bevölkerung zeigt wenig Interesse an Baukredit für Schulhaus-Neubau

Die Münchwiler Schulgemeinde informierte über die Abstimmungsvorlage zum Schulhausneubau in Oberhofen. Am 20. Oktober befinden die Stimmbürger im Bezirkshauptort über einen Baukredit von knapp zehn Millionen Franken.
Urs Nobel
Schulpräsident Lukas Weinhappl zeigt sich am Informationsanlass enttäuscht ob des geringen Interesses der Münchwiler Bevölkerung am geplanten Schulhaus-Neubau im Zentrum Oberhofen. (Bild: Urs Nobel)

Schulpräsident Lukas Weinhappl zeigt sich am Informationsanlass enttäuscht ob des geringen Interesses der Münchwiler Bevölkerung am geplanten Schulhaus-Neubau im Zentrum Oberhofen. (Bild: Urs Nobel)

Das Datum des Informationsabends stand schon lange fest. Weil vor der Bewilligung des Planungskredits für das neue Schulhaus in Oberhofen zahlreiche Diskussionen, teilweise sogar gehässige, geführt wurden, konnte am Mittwochabend ein voller Saal erwartet werden. Aber auch, weil Münchwilens Schulpräsident Lukas Weinhappl erstmals die Kosten für den Bau nennen konnte.

Das Interesse an der Information war jedoch sehr gering. Nebst drei Journalisten wollten nur gerade zehn Personen wissen, was Weinhappl zu sagen hatte. Dem Schulpräsidenten war die Enttäuschung ob diesem Desinteresse anzusehen.

Selbstläufer oder Opposition?

Immerhin weiss man in solchen Situationen nie, wo man steht. Wird die Abstimmung über den Baukredit am 20. Oktober zu einem Selbstläufer oder bildet sich im Stillen noch Opposition? Lukas Weinhappl zog sein Programm durch und informierte über die Ausgangslage, das Bauprojekt, das Umbauprojekt, den Kreditumfang und stellte sich anschliessend den Fragen.

Die Kostenzusammenstellung des Neubaus interessierte am meisten. Die Stimmbürger werden über einen Baukredit von 9,78 Millionen Franken zu befinden haben. Damit liegt der Betrag ziemlich in dem Bereich, wie ihn Weinhappl anlässlich des Projektwettbewerbs bekanntgab. Inbegriffen in diesem Betrag sind 400'000 Franken, welche geplante Umbauten bei bestehenden Gebäuden verursachen.

Diskussion um das Erhalten der Bäume

Das Projekt «Baloo», das im Wettbewerb als Sieger hervorging, überzeugte, weil es sich in die bestehenden Bäume einfügt. Anlässlich der Fragerunde kam aber nochmals das Thema über den Sinn des Bäumeerhaltens aufs Tapet.

Das Projekt «Baloo» der Zürcher Architekten Allemann Bauer Eigenmann kommt am 20. Oktober an die Urne. (Bild: PD)

Das Projekt «Baloo» der Zürcher Architekten Allemann Bauer Eigenmann kommt am 20. Oktober an die Urne. (Bild: PD)

Einerseits wäre ohne die Bäume auch ein anderer Schulhausneubau möglich gewesen. Andererseits wäre die Sicherheit der Kinder bei einer offen angelegten Anlage während der Bautätigkeit eher gesichert und gewährleistet.

Ein Votant machte nämlich darauf aufmerksam, dass der Bauverkehr, sofern dieser über die Schulstrasse geleitet würde, sehr gefährlich für die Kinder sei und deshalb der Zugang über die Urbanstrasse in Betracht gezogen werden soll. Bei beiden Varianten stehen jedoch Bäume im Weg, die dafür eliminiert werden müssten. Und gerade das ist nicht der Sinn des Projekts. Einigkeit herrschte aber zum Schluss der Veranstaltung: Kindersicherheit ist in jedem Fall wichtiger als Bäume zu erhalten.

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