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Kein Personal: Time-out für Frauenfelder Time-out-Klasse

Weil die Leiterin und ein Fachlehrer die Einrichtung verlassen, fällt das Angebot für problematische Oberstufenschüler nach den Sommerferien bis Anfang 2019 aus.
Stefan Hilzinger
Franziska Stöckli arbeitet mit ihren Schützlingen in der Frauenfelder Time-out-Klasse. (Bild: Nana do Carmo, 12 Dezember 2013)

Franziska Stöckli arbeitet mit ihren Schützlingen in der Frauenfelder Time-out-Klasse. (Bild: Nana do Carmo, 12 Dezember 2013)

Nach den Sommerferien bis Anfang nächstes Jahr macht die Time-out-Klasse in Kurzdorf eine Zwangspause. Gründe sind personelle Wechsel, wie einer Mitteilung der Frauenfelder Sekundarschulbehörde zu entnehmen ist. «Die langjährige Klassenlehrerin Franziska Stöckli hat sich entschlossen, eine neue Herausforderung anzunehmen», schreibt die Behörde. Sie dankt ihr für «ihren unermüdlichen Einsatz im Dienste der ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler.» Stöckli habe mit grossem Engagement das Time-out Frauenfeld auf eindrückliche Weise geprägt. Nebst Stöckli verlässt auch Fachlehrer Daniel Gächter die Schule, um eine neue Aufgabe zu übernehmen.

Neues Personal voraussichtlich bis Ende Oktober

Laut Mitteilung wurden die Stellen im April 2018 ausgeschrieben. Bisher haben sie nicht passend besetzt werden können. «Aus diesem Grund hat die Sekundarschulbehörde entschieden, die Timeout-Klasse vorübergehend, während des 1. Semesters des Schuljahres 2018/2019, zu schliessen.» Die Anstellung von neuen Lehrpersonen für die Timeout-Klasse werde voraussichtlich bis Ende Oktober 2018 erfolgen.

Anfang Jahr feierte man das 10-Jahr-Jubiläum

Erst Anfang dieses Jahres feierte das Angebot für Schüler, die in Regelklassen nicht mehr tragbar waren, sein 10-Jahr-Jubiläum. Nebst Frauenfeld schicken auch andere Schulgemeinden aus dem Kanton Oberstufenschüler ins Time-out nach Frauenfeld. Seit der Kanton sich aus der Finanzierung solcher Angebote zurückgezogen hat, ist dies die letzte Anlaufstelle für Problemfälle.

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