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Katholisch Frauenfeld:
Kapellen-Entscheid vertagt

An der Rechnungsgemeinde der katholischen Kirchgemeinde FrauenfeldPlus war die Übernahme der Kapelle Buch traktandiert. Aber zwei Kirchbürger drohten mit dem Anwalt.
Mathias Frei
An seiner zweitletzten Kirchgemeindeversammlung: Präsident Lukas Leutenegger. (Bild: Mathias Frei)

An seiner zweitletzten Kirchgemeindeversammlung: Präsident Lukas Leutenegger. (Bild: Mathias Frei)

Eigentlich wäre es am Montagabend nur noch ein formeller Akt gewesen: die Übernahme der Kapelle Buch durch katholisch FrauenfeldPlus, eine sogenannte Absorptionsfusion. Die Kirchgemeinde ist sowieso schon länger um den Unterhalt der Kapelle besorgt, auch pastoral ist das Kapelleli bereits eingebunden. Zudem will sich die Buchemer Kapellgenossenschaft per Ende 2018 auflösen und ist deshalb mit der Bitte auf Übernahme an die Frauenfelder Kirchenvorsteherschaft herangetreten. Zwei Kirchbürger hatten jedoch mit dem Anwalt gedroht, sollte das Geschäft behandelt werden. Die Vorsteherschaft zog das Traktandum zurück – und übergibt die Angelegenheit nun einem Treuhänder.

Noch kein neuer Pfarrer gefunden

Die Stelle für einen Pfarrer oder eine Gemeindeleitung ist weiterhin beim Bistum Basel ausgeschrieben. Gefunden ist bis dato niemand. Im Mai 2017 wurde Pfarrer Benedikt Wey nach einem längeren, krankheitsbedingten Ausfall offiziell verabschiedet. Thomas Markus Meier (theologischer Leiter) und Lukas Schönenberger (Pfarreikoordinator) bilden die gut funktionierende interimistische Gemeindeleitung. Das Seelsorgeteam wird von Aushilfspriestern unterstützt. Im Juni und Juli ist dies Josef Csobánczy, im August und September kommt Ernest Obodo. (ma)

«Wir wollen das Geschäft an der Budgetgemeinde nächsten November auf jeden Fall zur Abstimmung bringen», erklärte Präsident Lukas Leutenegger. Die zwei Kirchbürger hatten fehlende Informationen zum Geschäft bemängelt. Dieses war jedoch auf zwei Seiten in der Botschaft beschrieben, weitere Fakten wollte die Vorsteherschaft an der Versammlung liefern. «Bei den zwei Herren ist grosses Misstrauen vorhanden», sagte Leutenegger. Er sei der Meinung, dass die Vorsteherschaft alles richtig gemacht habe. Jedoch habe man vermeiden wollen, dass sich die neue Behörde, die auf 2019 startet, mit einem Rechtsstreit befassen muss.

367000 Franken besser als budgetiert

Keine Sorgen bereiten die Finanzen der Kirchgemeinde. Bei einem Ertrag von 5,696 Millionen Franken schloss die Rechnung 2017 mit einem Gewinn von 377000 Franken. Das Budget 2017 hatte mit einem kleinen Überschuss von 10000 Franken gerechnet. Wie Kirchenpflegerin Saskia Guler erklärte, war der Personalaufwand über Budget, aber Sachaufwand und baulicher Unterhalt lagen darunter. Zudem gab es knapp 150000 Franken mehr Steuereinnahmen als budgetiert. Rechnung und Gewinnverwendung (200000 Franken in Erneuerungsfonds) genehmigten die 74 Stimmbürger.

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