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Interview

Kanupoloturnier in Pfyn: Laien messen sich mit EM-Medaillengewinnern

Am Wochenende lockt das traditionelle Kanupolo-Turnier Wasserratten auf den Badiweiher im Frankrichli nach Pfyn. Mit dabei Yanick Staufer, der ambitionierte Kanupolospieler. Er und sein Team haben kürzlich an der EM die Bronzemedaille gewonnen. Am Samstag und Sonntag geht es aber mehr um ein friedliches Heimturnier und die Chance für alle, selbst in ein Kanu zu steigen.
Laura Sachers
Ein Kanupolospieler versucht, sich in eine gute Position zu bringen. (Bild: PD)

Ein Kanupolospieler versucht, sich in eine gute Position zu bringen. (Bild: PD)

Was genau ist unter der Sportart Kanupolo zu verstehen?

Yanick Staufer: Die Sportart ist eine Mischung aus Handball, Basketball und Rugby. Es spielen fünf gegen fünf Spieler. Sie sitzen in einem Kanu und versuchen innerhalb von zweimal zehn Minuten möglichst oft den Ball ins gegnerische Tor zu werfen.

Was ist wichtiger: die flinken Manöver mit dem Kanu oder der präzise Ballwurf?

Es muss ein Zusammenspiel von beidem sein. Der Ballwurf ist wichtig, um möglichst viele Treffer zu erzielen. Im Kanu sollten sich die Spieler schnell fortbewegen können, um dem Gegner auszuweichen.

Ausdauer oder Körperkraft: Was spielt eine grössere Rolle?

Yanick Staufer, OK-Mitglied Kanupoloturnier in Pfyn. (Bild: PD)

Yanick Staufer, OK-Mitglied Kanupoloturnier in Pfyn. (Bild: PD)

Bedeutend ist, auf welcher Position sich ein Spieler auf dem Wasser befindet. Im Tor ist auf jeden Fall die Ausdauer wichtiger. Der Torhüter muss jeder Zeit bereit sein, den Ball abzuwehren und bleibt somit in Bewegung. Als Spieler ist Körperkraft ausschlaggebend.

Als professioneller Spieler kommt es sogar auf den Körperbau und das Körpergewicht an.

Am Samstag wird es ein Grümpelturnier geben, bei dem die Besucher selbst mitspielen dürfen. Werden diese ausführlich instruiert?

Ja, die Teilnehmer haben die Möglichkeit, die Sportart selbst auszuprobieren. Davor wird ihnen gezeigt, wie sie sich mit einem Kanu möglichst schnell im Wasser fortbewegen können. Zudem betreiben wir eine Festwirtschaft für unsere Gäste.

Sie und Ihr Team haben kürzlich an der EM die Bronzemedaille geholt, was sind Ihre weiteren Ziele?

Ziel ist es, an der nächsten WM 2020 in Italien eine Top-Rangierung zu erspielen.

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