Kantonalbank liefert dem Kanton Thurgau
57,8 Millionen Franken ab

Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat die Genehmigung des Geschäftsberichts und der Jahresrechnung 2019.

Thomas Wunderlin
Hören
Drucken
Teilen
Thomas Koller, CEO der Thurgauer Kantonalbank.

Thomas Koller, CEO der Thurgauer Kantonalbank.

Donato Caspari

Mit einer Kapitalquote von 18,6 Prozent übertrifft die Thurgauer Kantonalbank (TKB) deutlich die Vorgabe von mindestens 16 Prozent, die der Regierungsrat und der Grosse Rat in der 2016 festgelegten Eigentümerstrategie festgelegt haben.

Der Regierungsrat zeigt sich deshalb zufrieden mit dem Geschäftsbericht und der Jahresrechnung 2019 und unterbreitet diese dem Grossen Rat zur Genehmigung.

Die TKB kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, wie der Regierungsrat schreibt. Sie habe ein gutes Wachstum erzielt. Bis spätestens 2022 soll dem Grossen Rat eine aktualisierte Eigentümerstrategie vorgelegt werden.

Für Staatsgarantie zahlt TKB 6,8 Millionen Franken

Insgesamt belaufen sich die Zahlungen der TKB an den Kanton auf 57,8 Millionen Franken (Vorjahr 57,5 Millionen Franken). Dieser Betrag setzt sich zusammen aus der Ablieferung an den Kanton von 42,6 Millionen Franken (Vorjahr 41,2 Millionen), die Vergütung für die Staatsgarantie an den Kanton von 6,8 Millionen Franken (6,6 Millionen), die Verzinsung des Grundkapitals von 2,2 Millionen Franken (3,6 Millionen) und die kantonalen Steuern von 6,3 Millionen Franken (6,1 Millionen).

An die Gemeinden wird der im Gesetz maximal vorgesehene Beitrag von 3 Millionen Franken ausgeschüttet. Dazu kommen kommunale Steuern von total 9 Millionen Franken.

Mehr zum Thema