Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Kanton und Gewerbe können bei der Zukunft des Agroscope-Standortes Tänikon mitreden

Neben dem Kanton Thurgau hat sich nun auch Regio Wil beim Bundesrat gegen die Schliessung von Agroscope Tänikon gewehrt. Das Antwortschreiben von Johann Schneider-Ammann ist wenig konkret, jedoch wird darin der Region ein gewisses Mitspracherecht zugestanden.
Larissa Flammer
Der Forschungsstandort von Agroscope in Tänikon. (Bild: Olaf Kühne)

Der Forschungsstandort von Agroscope in Tänikon. (Bild: Olaf Kühne)

In den nächsten zehn Jahren will der Bund die landwirtschaftlichen Forschungsanstalten der Schweiz im Kanton Fribourg zentralisieren. Davon ist auch der Standort von Agroscope in Tänikon, Gemeinde Aadorf, betroffen. 100 Mitarbeiter würden bei einer Schliessung ihren Arbeitsplatz verlieren.

Neben dem Kanton Thurgau hat sich nun auch Regio Wil beim Bundesrat für einen Erhalt des Standorts Tänikon eingesetzt. Der Verein ist empört über die Pläne des Bundes, wie er in einer Medienmitteilung schreibt. Dies habe er in einem Schreiben an Landwirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann deutlich kundgetan.

Kanton Thurgau ist in Arbeitsgruppe vertreten

Schneider-Ammann macht in seinem Antwortschreiben keine konkreten Aussagen zur Schliessung von Tänikon und zum Stellenabbau. Er schreibt jedoch, dass der Kanton Thurgau und das Thurgauer Gewerbe noch Gelegenheit erhalten, mit dem Bund über die Zukunft des Standorts Tänikon zu sprechen.

Eine breit verankerte Arbeitsgruppe, in der auch der Kanton Thurgau vertreten sei, erarbeite die weiteren Meilensteine, die detaillierten Inhalte des Zukunftsprojekts Agroscope sowie die Grundlagen für den definitiven Entscheid des Bundesrats. Dieser ist für Sommer 2018 vorgesehen.

Für Tänikon sprechen die Infrastruktur und die Nähe zur Landwirtschaft

Regio Wil kündigt an, die Entwicklung des Projekts zu beobachten und sich weiter für die Aufrechterhaltung des Standorts Tänikon einzusetzen. Für den Standort spreche die bestens ausgerüstete Infrastruktur und die Nähe zur Landwirtschaft. Der Verein schreibt: "Es darf nicht sein, dass die Konzentration von Agroscope nur im Westen der Schweiz erfolgt."

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.