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Kanton macht Motocross Braunau einen Strich durch die Rechnung

Das diesjährige Motocross Braunau findet nicht statt. Der beliebte Anlass wird wohl ganz aus der Gemeinde verschwinden.
Olaf Kühne
Luftbild der Vorbereitungsarbeiten 2018: Vergangenes Jahr fand das Motocrossrennen noch im Braunauer Riethüsli statt. (Bild: Olaf Kühne)

Luftbild der Vorbereitungsarbeiten 2018: Vergangenes Jahr fand das Motocrossrennen noch im Braunauer Riethüsli statt. (Bild: Olaf Kühne)

«Nein, wir werden keinen Rekurs einlegen», sagt Alain Niederhäuser. «Wir konzentrieren unsere Energie lieber gleich auf 2020.» Der OK-Präsident des Motocross Braunau erhielt jüngst vom Kanton einen ablehnenden Bescheid bezüglich der diesjährigen Durchführung des beliebten Motorsportevents.

«Das ist natürlich sehr schade, aber wir respektieren dieses Nein.»

Nach der letztjährigen Ausgabe im Braunauer Riethüsli konnte Landwirt Urs Felix das Areal aus betrieblichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stellen. Schnell wurde man 700 Meter weiter westlich bei Bauer Stefan Baumli fündig. Die Gemeinde Braunau bewilligte den Anlass erneut, doch das kantonale Amt für Raumentwicklung befand, die Wiese befinde sich in einer Biodiversitätszone. «Das ist natürlich sehr schade», sagt Alain Niederhäuser. «Aber wir respektieren dieses Nein.»

Niederhäuser hat das OK-Präsidium vergangenes Jahr von Urs Ulli übernommen. Mit seinen vier Mitstreitern machte er sich umgehend nach dem Rennen im Juni 2018 an die Vorbereitung des diesjährigen Motocross – am Wochenende des 31. August und 1. September hätte es stattfinden sollen. «Etliche Stunden und Tage» habe man bereits investiert, sagt Niederhäuser und betont, dass nicht die ganze Arbeit vergebens gewesen sei. «Vieles davon, wie etwa die neue Website, können wir auch kommendes Jahr noch brauchen.

«Wir sind an zwei neuen Standorten in Verhandlungen, beide liegen im Thurgau.»

Nur wird der Anlass wohl nicht mehr in Braunau stattfinden. «Das ist bedauerlich, denn wir haben uns in Braunau sehr wohl und willkommen gefühlt», sagt der Zuzwiler Niederhäuser. Derzeit laufen Verhandlungen an zwei anderen Standorten. «Beide liegen im Kanton Thurgau.» Mehr kann und will er noch nicht verraten.

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