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Kabarettist Wolfgang Weigands neues Programm feiert am Samstag in Aadorf Premiere

Mit seinem dritten Soloprogramm «Keine Angst vor der Wahrheit» ist am Samstag der Kabarettist Wolfgang Weigand im Aadorfer Rotfarbkeller zu Gast. Dass dort gleich die Premiere stattfindet, hat seine Gründe.
Kurt Lichtensteiger
Kabarettist Wolfgang Weigand (Bild:ZVG)

Kabarettist Wolfgang Weigand (Bild:ZVG)

Comedy- und Kabarett-Liebhaber brauchen sich nicht zu beklagen. Kaum ist die «Krönung» mit einer Talentschau über die Bühne gegangen, gehört diese dem Kabarettisten Wolfgang Weigand. Nicht für einen halbstündigen Auftritt, sondern während knapp zwei Stunden, die den Kleinkunstinteressierten einen wahren Hörgenuss und einiges zum Nachdenken versprechen.

Weigand spricht und singt in seinem dritten Soloprogramm Klartext über den Urknall, zu Donald Trump, Liebe, Verkehr, Ritalin, Scheitern, Alzheimer, Rücktritte, Päpste, Migration, Weisheit, Spermien und andere Wahrheiten. Er versteht es, grosse Gedankengänge in wenig Worte zu verpacken und sinniert über schräge Wahrheiten nach, dass die Erde eine Scheibe sei, was über zwei Prozent der Schweizer glauben, oder dass der Dr. Alzheimer über die Ohrenschmalzdrüsen promoviert hatte. Es gibt aber auch sarkastische Kommentare zu Waffenexporte, Bankenidylle oder zur Schwarmintelligenz von Termiten.

Scharf, präzis und manchmal auch ziemlich böse sind seine schrägen Kombinationen. Er redet nicht lange um den Brei herum, singt, meditiert, regt sich auf und nennt seine Lieblingsmenschen bei ihrem Namen, ob es sich um den Papst, Schneider-Ammann, Infantino oder Boris Becker handelt, die alle ihren Speck abbekommen. Es darf hämisch gelacht, still nachgedacht oder einfach zur Kenntnis genommen werden. Kurzum: ein forsches deutsches Kabarett.

Auf zwei Standbeinen

Dabei ist der bodenständige Wolfgang Weigand in Aadorf kein Unbekannter. Vor drei Jahren konnte er im Rotfarbkeller das Publikum mit seinem letzten Programm «Der Tod ist das Letzte» begeistern. So darf jetzt sein drittes Programm in Aadorf Premiere feiern. Kommt dazu, dass der 52-jährige Würzburger, dessen Ehefrau aus Wängi stammt, seit drei Jahren in Wängi eingebürgert und nun in Winterthur wohnhaft ist.

So spannend seine kabarettistischen Vorstellungen sind, so spannend liest sich auch sein Lebenslauf: Nach dem Theologie- und Philosophie-Studium wirkte er als Pastoralassistent, ehe er sich im Jahr 2000 selbständig machte. Kirchlich unabhängige Abschiedsfeiern, Auseinandersetzung mit dem Tod, Trauer- und Sterbebegleitung sowie Schulungen in Trauerkompetenz, aber auch Hochzeitsrituale sind Bestandteile seines Berufs. Und er schreibt. Soeben ist sein dritter Roman «Maria erscheint - Geschichte eines Rufmords» erschienen.

Nun freut er sich auf ein erneutes Heimspiel auf der Rotfarb-Bühne. Am 29. März, um 20 Uhr, findet eine halb-geschlossene Vorstellung in Gegenwart eines Filmteams statt – noch sind einige Plätze frei. Und am Samstag, 30. März, ebenfalls um 20 Uhr, ist der öffentliche Auftritt. Vorgängig und im Nachklang wird jeweils auf das Ereignis angestossen.

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