Jungschar Weinfelden: Sommerlager mit Distanz wegen Corona

Die Weinfelder Jungschar absolvierte das Sommerlager unter Coronaschutzmassnahmen. Unter anderem durften die Eltern nicht zu Besuch kommen und die Aktivitäten wurden nur mit Abstand durchgeführt.

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Die Jungschar im Sommerlager mit Coronaabstandsregeln.

Die Jungschar im Sommerlager mit Coronaabstandsregeln.

Bild: PD

(red) Bis wenige Tage vor Lagerbeginn war für die angemeldeten Kinder zwischen 9 und 16 Jahren unklar, ob das geplante Sommerlager der Jungschar durchgeführt werden kann oder nicht. Nach verschiedenen Abklärungen entscheiden sich Hauptleiter Samuel Curiger und sein 20-köpfiges Team, das Abenteuer unter dem Motto Wild West in der Nähe von Engwang in Angriff zu nehmen.

Jungschar steht für Abenteuer im Freien, Spiel und Spass, verbunden mit biblischen Geschichten. Aber auch Übernachten im Zelt, Kochen auf dem Lagerfeuer und leicht reduzierte Körperpflege gehören dazu. Genau dies erfordert in diesem Jahr zusätzliche Hygienemassnahmen, die im Schutzkonzept definiert wurden. So waren unter anderem Lagerbesuche für Eltern nicht möglich.

Line Dance mit Sicherheitsabstand

Trotz dieser ausserordentlichen Regeln fehlte es den Teilnehmern nicht an Wild West-Abenteurern. Sie wurden in verschiedenen Disziplinen ausgebildet wie Lasso werfen, Pfeilbogen schiessen, Floss bauen, Leder bearbeiten und Töpfern.

«Ein wahrer Goldrausch ist zudem ausgebrochen, als Nuggets im nahe gelegenen Bach gefunden wurden», sagt Sheriff Samuel Curiger.

Auch Gesellschaftliches und Handwerk kamen nicht zu kurz. Bar- und Casinobetrieb mit Pokerspiel gehörten ebenso zur Lagerwoche wie eine Einführung in Line-Dance, natürlich mit Mindestabstand. Das Fazit aller Teilnehmer: Die Lagererlebnisse werden noch lange nachklingen – trotz oder wegen Hygienevorschriften. (