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Jugend macht das Steckborner Phönix-Theater fit

Das Phönix-Theater rüstet sich für die Zukunft. An der Generalversammlung war der Wille spürbar, dem Publikum weiterhin einen spannenden Mix aus Theater, Tanz und Tönen zu bieten.
Margrith Pfister-Kübler
Tanz ist ein wichtiger Pfeiler im Phönix-Programm: eine Szene aus der Inszenierung "Barocco" aus dem Jahr 2013. (Bild: Donato Caspari)

Tanz ist ein wichtiger Pfeiler im Phönix-Programm: eine Szene aus der Inszenierung "Barocco" aus dem Jahr 2013. (Bild: Donato Caspari)

Gerade mal der harte Kern der Phönix-Mitglieder – knapp ein Dutzend – ist am Mittwochabend zur Generalversammlung ins Theaterfoyer gekommen. Theaterleiter Philippe Wacker, Präsident des Phönix-Theaters Steckborn ad interim, atmet bei der Begrüssung kurz durch, bevor er mit dem Jahresbericht die wichtigsten Eckdaten der vergangenen Saison 2017/2018 präsentiert: Das waren 28 Vorstellungen – inklusive Stücken, die mehrfach gespielt wurden. Vertreten waren Musik, Literatur, Theater (acht Vorstellungen) und 13 Tanzvorstellungen. Dazu sieben Vorstellungen, die dem jungen Publikum gewidmet waren, zwei davon aus der Sparte Tanz, die anderen aus der Sparte Theater und Bewegungstheater. Die Zuschauerstatistik zeigt eine Auslastung von knapp zwei Dritteln.

Einzelne Vorstellungen waren schlecht, andere sehr gut besucht. Wackers Rückschau auf die einzelnen Events zeigt, wie unterschiedlich das Programm beim Publikum zündete. Die Programmgestaltung ist und bleibt spannend.

Nachwuchsförderung mit Schülerinnen und Schülern

Philippe Wacker, Theaterleiter und interimistischer Präsident des Trägervereins. (Bild: Reto Martin)

Philippe Wacker, Theaterleiter und interimistischer Präsident des Trägervereins. (Bild: Reto Martin)

Viel Mut für die Zukunft löst das Theater für Kinder und Jugendliche sowie das Schultheater aus. So hat Theaterpädagogin Eva Tobler erneut die Schulen ins Theater eingeladen. «Für uns ist das eine Investition in die Theaterzukunft», betont Philippe Wacker. Auch Aufführungen der Ballett- und Hip-Hop-Klassen der Musikschule Steckborn und Rhein unter Leitung der Tänzerin Olivia Sax, waren laut Wacker «sehr gut besucht». «Dass Kinder und Jugendliche im Phönix ihre ersten Theatererfahrungen machen, ist uns sehr wichtig. Wir sehen darin auch eine Form der Nachwuchsförderung. Es ist schon lässig, was die Kinder hinkriegen», sagt Wacker.

Mit «Tanz:now 2018» war Steckborn einmal mehr wegweisend, wenn auch zum Teil gewagt, wie Wacker meint. «Wir müssen das noch vertieft analysieren»», sagt er. Hingegen ist die Vollmondbar auf Kurs, mit der neuen und zwischendurch mit der alten Crew. Auch das Ausbau-Projekt des Phönix-Theater ist in der Pipeline. Ein Architektenteam hat ein Projekt kostenlos entworfen. «In einer ersten Stellungnahme hat die Feldbachkommission ein positives Signal gegeben», sagt Wacker. Viel Lob gibt es vom Theaterleiter für die Vorstandsmitglieder, «die das Theater vorwärts bringen wollen». Die Jahresrechnung schliesst mit einem Verlust von knapp 1150 Franken ab. Jahresbericht, Rechnung und Budget werden ohne Diskussion genehmigt. Die Mitgliederbeiträge bleiben wie bisher.

Uraufführung des Turmhoffilms am 3. November

Stolz stellt der interimistische Präsident Philippe Wacker zum Schluss das Programm September bis Dezember 2018 vor. Auch für 2019 sind aussergewöhnliche Aufführungen geplant. Heute Freitag, 28. September, startet die neue Saison mit der Cellistin und Songwriterin Fatima Dunn und ihrem neuen Album «Birds & Bones». Die Vielfalt verleiht grosse Ausstrahlung: vom Kinder- und Jugendtheater, Junge Bühne, Tanzplan Ost über das 25-Jahre-Lokal-TV-Jubiläum und 75 Jahre Regisseur Jean Grädel bis zu David Langs «Mondjammern». Kurt Krucker, Phönix-Vorstandsmitglied und Frontmann vom Lokal-TV, liess die Katze aus dem Sack: Nebst diversen Kurzfilmen wird am 3. November zu Ehren des TV-Jubiläums der berüchtigte «Turmhoffilm – von den Anfängen bis heute» auf der Grossleinwand uraufgeführt. Am 6. November steht «Jean Grädel im Gespräch» auf dem Programm. Dazu eingeladen sind insgesamt fünf Personen, die mit Jean Grädel gearbeitet haben und ihn seit vielen Jahren kennen. Daraus soll eine Serie mit bekannten Thurgauer Persönlichkeiten entstehen. (kü)
Weitere Infos im Internet unter www.phoenix-theater.ch

Einstimmig wird auch der bisherige Vorstand bestätigt. Kurt Krucker signalisiert, dass er nur noch ein Jahr mitwirken wolle. Gesucht wird auch jemand für das Präsidium, das weiterhin ad interim von Philippe Wacker geführt wird. Schliesslich informiert der Vorstand, dass die Datenschutzerklärungen auch das Phönix-Theater mit Massnahmen erreicht hat. «Ich musste 160 News-Letter-Abos löschen, weil die Nutzer die neue Datenschutzverordnung nicht akzeptieren und sich neu anmelden müssen», sagt Wacker dazu.

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