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Der 25. Uesslinger Sommernachtsball war ein Jubiläumsfest mit «Todesmischung»

Das Publikum des 25. Sommernachtsballs in Uesslingen nutzte das Fest dafür, Bekannte zu treffen.
Claudia Koch

Kommt er oder kommt er nicht? Gemeint war nicht DJ Morgan, der für die Jubiläumsausgabe ein einmaliges Comeback gab, sondern der langersehnte Regen. Es regnete dann von Beginn weg, machte dem OK jedoch nur teilweise einen Strich durch die Rechnung.

«Wahrscheinlich können die Aussenbar und die Lounge nicht genutzt werden», sagte OK-Mitglied Patrick Fontana.

«Wir denken jedes Jahr, dass wir inzwischen zu alt sind für den Sommernachtsball.»

Die noch spärlich anwesenden Partygäste nutzten die Gelegenheit im gut 1000 Personen fassenden Zelt, um ihren Hunger mit Schnitzelbrot und Pommes frites zu stillen. So wie Alexandra Gredig, Lia Meier, Lukas Weber und Fabrizio Lobrano aus Neunforn. «Wir denken zwar jedes Jahr, dass wir inzwischen zu alt sind für den Sommernachtsball», sagte Lia Meier. Aber sie wollen schliesslich das Fest unterstützen. «Auch weil wir viele Leute kennen», ergänzte Alexandra Gredig.

Eigener Jubiläumsdrink

Dass sich viele Gäste kennen und sich hier jedes Jahr treffen, zeigten die herzlichen Begrüssungsrituale. Es gab aber auch auswärtige Neulinge, wie Michelle Müller aus Gerlikon, Philip Meyer aus Felben-Wellhausen und Melissa Maute aus Münchwilen. Sie waren auf Anraten von Kollegen gekommen.

Philip Meyer erhoffte sich einen lustigen Abend mit den Kollegen. Er schätzt Partys in einem kleinen Rahmen, mit Musik, bei der man mitsingen kann.

Inzwischen bugsierten Helfer Tische und Bänke aus dem nassen Aussenbereich unters Zeltdach, die sofort von den vermehrt eintreffenden Gästen besetzt wurden. Auch die Baum-Bar in der Mitte des Zeltes war umringt von laut diskutierenden Frauen und Männern, die ihren Durst mit Wein, Bier oder mit dem eigens kreierten Jubiläumsdrink «Todesmischung» stillten. Die Mischung aus Smirnoff und Trojka green schien zu schmecken und für angeheiterte Stimmung zu sorgen.

Lieber reden als tanzen

Gute Stimmung herrschte auch bei Lia Weibel, Leonie Böhni, Livia Demuth und Eliane Hirt, aus Frauenfeld und Umgebung, die zum ersten Mal mitgefeiert haben. Sie würden den Sommernachtsball unisono weiterempfehlen.

«Für die ältere Generation wie wir hat es zu wenig Sitzgelegenheiten und die Bezeichnung Ball ist irreführend.»

Etwas enttäuscht zeigte sich Rita Hagen aus Uesslingen, die ihrer zu Besuch weilenden Freundin Helena Schulten unbedingt den Sommernachtsball zeigen wollte. «Für die ältere Generation wie wir hat es zu wenig Sitzgelegenheiten und die Bezeichnung Ball ist irreführend», sagte sie.

Die Coverband Random, die gekonnt Songs aus den späten Siebzigern bis in die heutige Zeit spielte, fungierte eher im Hintergrund. Nicht einmal «Dancing Queen» von ABBA animierte zum Tanzen und zu «079» von Lo und Leduc wurde nur mitgewippt.

DJ Morgan, der bis etwa 2005 auflegte und nur wegen des Jubiläums hier war, war unsicher, ob das Publikum bei seinem Auftritt spät in der Nacht «abgehen» würde. «Ich spiele Musik aus den Sechzigern bis in die Achtziger, mit der neuen Musik konnte ich mich nicht anfreunden», begründete er seinen Rückzug aus der DJ Szene.

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