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Jööö! Pumababys erblicken im Plättli Zoo Frauenfeld das Licht der Welt

Dana und Sigi heissen die beiden Jungtiere, die Mutter Joya vor kurzem im Frauenfelder Plättli Zoo geboren hat. Die beiden Pumababys erfreuen sich bester Gesundheit, wie ein Video beweist.
Laura Sachers

Vor kurzem haben im Plättli Zoo in Frauenfeld zwei Pumas das Licht der Welt erblickt. Die beiden Jungtiere, ein Weibchen und ein Männchen, erfreuen sich bester Gesundheit. Nach einer Tragzeit von rund 90 Tagen hat Mutter Joya die beiden in der Nacht auf den 11. September selbständig zur Welt gebracht, wie der Plättli Zoo am Montag mitteilt.

Grosse Überraschung für Zooleitung

Christoph Wüst, stellvertretender Zooleiter Plättli Zoo. (Bild: Mareycke Frehner)

Christoph Wüst, stellvertretender Zooleiter Plättli Zoo. (Bild: Mareycke Frehner)

Die Geburt ereignete sich während der Nacht in einem Aussengehege. «Es war sehr überwältigend», sagt der stellvertretende Zooleiter Christoph Wüst. Er und sein Team hätten zwar gewusst, dass Joya Nachwuchs erwartet. Aber der Zeitpunkt sei dann doch überraschend gewesen. Er erzählt:

«Als ich am Morgen zur Arbeit kam, entdeckte ich die beiden Jungtiere und freute mich sehr.»

Bei der Geburt seien die Jungen noch blind und taub. Inzwischen entwickelten sich ihre Sinnesorgane weiter. «Zurzeit haben die Babys noch ein geflecktes Fell, welches zur Tarnung dient», meint Wüst. Diese würden sie jedoch nach rund vier Monaten verlieren.

Die beiden Pumababys Dana und Sigi. (Bild: PD/Plättli Zoo)

Die beiden Pumababys Dana und Sigi. (Bild: PD/Plättli Zoo)

Der Vater namens Django verbringt die ganze Zeit bei den Jungtieren. «Das ist eher ungewöhnlich», sagt Christoph Wüst. Denn in der Natur erkenne der Kater seine eigenen Babys nicht, sehe sie eher als Gefahr und würde sie teilweise sogar verletzen oder fressen. «Django hingegen ist ein super Vater und passt genauso wie die Mutter umsichtig und gutmütig auf die beiden Pumababys auf», meint Wüst.

Die beiden Pumababys weisen noch ein geflecktes Fell auf. (Bild: PD/Plättli Zoo)

Die beiden Pumababys weisen noch ein geflecktes Fell auf. (Bild: PD/Plättli Zoo)

Jungtiere bleiben sicher ein Jahr in Frauenfeld

Die beiden Tierpaten, Fritz Wüthrich und Christina Wenger, tauften ihre Patenbabys auf die Namen Dana und Sigi. Die Jungtiere verbleiben in der Regel mindestens für ein Jahr im Plättli Zoo, bevor sie dann einen neuen Platz in einem anderen Zoo erhalten, meint Wüst.

Der letzte Nachwuchs der Pumas aus dem Jahr 2018 hat Ende Juni den Plättli Zoo verlassen und lebt nun in Dänemark.

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