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Jodeln nährt in Frauenfeld die Seele

Rund 400 Besucher erschienen am Samstag zum traditionellen Jodlerobig des Frauenfelder Jodel-Doppelquartetts. Das Programm trug den Titel «Viehschau». Als Gastformation überzeugte das Schmittechörli Necker.
Andreas Taverner
Das Jodel-Doppelquartett Frauenfeld auf der Casinobühne in Aktion. (Bilder: Andreas Taverner

Das Jodel-Doppelquartett Frauenfeld auf der Casinobühne in Aktion. (Bilder: Andreas Taverner

Aus dem grossen Saal des Casinos duftet es fein. So können sich die vielen Besucher am Samstagabend an heissem Beinschinken mit Kartoffelsalat gütlich tun. Kurz vor 20 Uhr ertönt ohrenbetäubender Lärm. Die Silvester-Treichler aus Märstetten eröffnen das Programm mit ihren Kuhglocken.

Nach der Begrüssung von Beni Buchter, Präsident des Jodel-Doppelquartetts, wird das erste Lied «Früehlingsgloube» von Adolf Stähli angestimmt. Es handelt von einem Birnbaum, der auf einen warmen Maitag warten muss, bevor er in voller Pracht erblühen kann.

Vom Neckertal bis an den Brienzersee

bis an den Brienzersee Danach führt Erich von Ah durch den Abend und schlüpft selbst in die Rolle eines Viehinspektors bei der «Viehschau» – oder in die Rolle des Witzerzählers. Als Gäste sind die Sängerinnen und Sänger des Schmittechörli Necker eingeladen. Gleich ihr erstes Lied «Mis Neckertal» ist Nahrung für die Seele, wie es später ein Besucher ausdrückt.

Die Silvester-Treichler aus Märstetten.

Die Silvester-Treichler aus Märstetten.

Es ist ein Liebeslied an das Tal, geprägt von Sehnsucht, Liebe und Tod. Im zweiten von drei Programmblöcken zieht das Duett Bernadette und Christine mit dem Lied «s’Brienzerchueli» von Marie-Theres Marti die Zuhörer in ihren Bann. Danach ist mit jeweils zwei Liedern das Schmittechörli Necker und das Jodel-Doppelquartett dafür besorgt, dass das Publikum musikalisch bestens unterhalten ist.

Begeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer

Nach der grossen Pause wird das Schmittechörli mit Applaus zu einer Zugabe motiviert. Nicht anders ergeht es dem Jodel-Doppelquartett zu vorgerückter Stunde. Der Abend hört auf, wie er begonnen hat. Die Treichlergruppe aus Märstetten läutet den Abend kurz vor 23.30 Uhr aus. Ein Besucher ist voll des Lobes ob des Abendprogramms:

«Super, wie sich die Mitglieder der beiden Chöre angestrengt haben.»

Und: «Wer nicht dabei war, hat etwas sehr Gutes verpasst», lautet das Fazit einer begeisterten Besucherin.

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