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Jetzt sind alle Leitungen dicht: Das Aadorfer Hallenbad ist wieder geöffnet

Das Hallenbad Aadorf steht nach der Sanierung wieder zur Verfügung. Die Bevölkerung schätzt das Angebot.
Kurt Lichtensteiger
Thomas Dietziker in der sanierten Garderobe. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Thomas Dietziker in der sanierten Garderobe. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Am zweiten Tag nach der Wiederöffnung reiht rund ein Dutzend schwimmender Erwachsener im 25-Meter-Becken Länge an Länge aneinander. Draussen ist es frisch, im Wasser hingegen beträgt die Temperatur 29,6 Grad.

Noch sind Schulferien, doch bald werden im Aadorfer Hallenbad wieder mehr Kinder anzutreffen sein. Nach den Herbstferien kommen sie wie gewohnt aus Aadorf, Eschlikon, Sirnach, Frauenfeld, Bichelsee-Balterswil, Fischingen, Turbenthal und aus dem Toggenburg. Überhaupt kann über die Frequenzen und den Beliebtheitsgrad bei der Bevölkerung nicht geklagt werden.

Nach der Sanierung ist die Attraktivität sogar noch gestiegen, obschon die Hauptsache der Sanierungsarbeiten im Versteckten liegt: Kleinigkeiten in der Infrastruktur sind dazu gekommen, die zwar nicht dem Aussenstehenden, aber dem Benutzer auffallen dürften.

Nun wieder drei Jahrzehnte Ruhe

«Eine rund 30 Jahre alte Wasserleitung musste ein Leck aufgewiesen haben, was vor drei Jahren zu ersten feststellbaren Schäden in kleinerem Ausmass geführt hatte. Deren Auswirkungen waren jedoch grösser als zunächst angenommen», sagte Thomas Dietziker, Bau- und Projektleitungen. Eine Analyse der gesamten Technik ergab folgenden Befund:

«Zwei Wasserleitungen waren geborsten und hatten die obere Bodenschicht unter Wasser gesetzt.»

Reparieren und Trocknen – oder eine komplette Sanierung mit allen Sanitärleitungen – war die Frage. Die Verantwortlichen entschlossen sich für die komplette Sanierung, nämlich einer Flächenabdichtung der Unterlagsböden, die dann gefliest wurden. Die Arbeiten betrafen die Garderoben, den Duschraum, die WC-Anlagen, den Föhnraum und brachten den Ersatz der Garderobenschränke mit sich.

Viermonatige Sperrung war unumgänglich

Allein die Trocknungsphase, eingeleitet nach den Heuferien, dauerte sieben Wochen. «Erst ab Mitte Juli konnte mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten begonnen werden, sodass eine viermonatige Sperrung unumgänglich war», sagte der Aadorfer Fachmann Thomas Dietziker und fügt hinzu, dass die Leitungen die nächsten 30 Jahre nun schadlos überdauern würden.

Zweifellos kam der Rohrbruch in einem ungünstigen Moment, denn erst vor drei Jahren ist das Hallenbad für 2,8 Millionen Franken saniert worden. Der Sanierungskredit wurde an der Gemeindeversammlung im letzten Dezember dennoch klar genehmigt. Mithin ein Beweis, dass die Bevölkerung voll und ganz hinter dem Betrieb des Hallenbades steht.

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