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Jetzt kommen die Kandidaten für das Gemeindepräsidium von Warth-Weiningen

Lange hielt sich das Interesse für das frei werdende Gemeindepräsidium in Grenzen. Nun hat das Stimmvolk mit Tim Riebli, Katharina Aeschbacher und Thomas Hofmann eine Auswahl.
Mathias Frei
Die Ortseingangstafel von Weiningen, Gemeinde Warth-Weiningen. (Bild: Nana do Carmo)

Die Ortseingangstafel von Weiningen, Gemeinde Warth-Weiningen. (Bild: Nana do Carmo)

«Das ist eine schöne Auswahl. Wir sind zufrieden», sagt Heinz Scheidegger. Er gehört der Findungskommission an für das Gemeindepräsidium von Warth-Weiningen. Bei der Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für den abtretenden Hans Müller hatte das Gremium mit Bruno Fehr, Laura Held und Scheidegger viel zu tun. Die Arbeit hat sich aber gelohnt. Denn nun haben die Stimmbürger sogar eine Auswahl, wenn sie am 25. November an der Urne das neue Präsidium wählen.

Noch innerhalb der Frist (1. Oktober) für die offizielle Kandidatenliste hat Tim Riebli seine Kandidatur bekannt gegeben. Am Montag nun informierte Scheidegger über die Bewerbungen von Katharina Aeschbacher und Thomas Hofmann. Sie haben es zwar nicht mehr auf die Liste geschafft, werden sich aber mit Riebli zusammen am Infoanlass vom 23. Oktober vorstellen können.

Wohnsitzpflicht mehr oder weniger problematisch

Tim Riebli, Kandidat für das Präsidium. (Bild: PD)

Tim Riebli, Kandidat für das Präsidium. (Bild: PD)

Lange hielt sich das Interesse am höchsten Amt von Warth-Weiningen sehr in Grenzen. Dann kam die Kandidatur von Lisa Badertscher-Zünd. Aber aufgrund der Wohnsitzpflicht zog die 27-Jährige ihre Bewerbung wieder zurück. Es folgte die Kandidatur von Tim Riebli. Er wohnt in der Gemeinde, in Warth, wo er auch aufgewachsen ist. Der 31-Jährige ist verheiratet und hat bereits ein politisches Amt inne. Vor einem Jahr schaffte er die Wahl in den Gemeinderat, wo er seither das Ressort Sozialwesen betreut. Riebli ist gelernter Schreiner, ein Jahr verbrachte er in Ghana, arbeitete später im Verkauf. Heute ist er Einsatzleiter bei der Sicherheitsfirma Delta Security AG. Er sagt:

«Mein wichtigstes Ziel ist es, das Gemeindeleben für Jung und Alt attraktiv zu halten oder noch attraktiver zu machen.»

Solange man sich zum Wohl der Gemeinde einsetze, spiele das Alter keine grosse Rolle. Aber vielleicht könne man als junge Person andere Junge besser für die Politik begeistern, mutmasst der parteilose Riebli.

Katharina Aeschbacher, Kandidatin für das Präsidium. (Bild: PD)

Katharina Aeschbacher, Kandidatin für das Präsidium. (Bild: PD)

Erste Gemeindepräsidentin von Warth-Weiningen nach Max Arnold und Hans Müller will Katharina Aeschbacher werden. Wie Riebli gehört sie dem Gemeinderat an und hat schon acht Jahre Exekutiverfahrung. In der Behörde ist Aeschbacher (Jahrgang 1961) für das Ressort Kultur und Friedhof zuständig. Sie habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, für das Präsidium zu kandieren. Das Amt sei wichtig und verantwortungsvoll. Sie habe deshalb Zeit gebraucht, um im persönlichen Umfeld alle Abklärungen zu machen, doch nun stelle sie sich gerne zur Wahl und in den Dienst der Bevölkerung dieser «tollen Gemeinde». Die Weiningerin Katharina Aeschbacher ist Sozialpädagogin. Bis 1999 arbeitete die parteilose Kandidatin auf ihrem Beruf. Seither leitet sie im Familienbetrieb, der Schreinerei Max Aeschbacher AG, die Administration und verantwortet die Finanzen.

Lisa Badertscher-Zünd zieht Kandidatur zurück

Sie war die erste Bewerberin für das Gemeindepräsidium von Warth-Weiningen, ist aber nun doch nicht auf der offiziellen Kandidatenliste. Ende September war die Kandidatur der aus der Gemeinde stammenden Lisa Badertscher-Zünd bekannt geworden. Nun hat die Findungskommission informiert, dass die verheiratete Physiotherapeutin mit Jahrgang 1991 aufgrund der Wohnsitzpflicht ihre Kandidatur zurückgezogen hat. Die Pflicht, Wohnsitz in der Gemeinde zu haben, sei «unabänderlich», wie das Generalsekretariat des kantonalen Departements für Inneres und Volkswirtschaft auf Anfrage festgestellt hat. Die Bewerbung sei aber noch in der Annahme erfolgt, dass auch eine Ausnahmeregelung möglich wäre. Lisa Badertscher-Zünd wohnt mit ihrem Mann in Frauenfeld. (ma)

Thomas Hofmann, Kandidat für das Präsidium. (Bild: PD)

Thomas Hofmann, Kandidat für das Präsidium. (Bild: PD)

Vier Jahre älter als Riebli, also 35-jährig, ist Thomas Hofmann. Er wohnt zwar derzeit in Felben-Wellhausen, aber im Gegensatz zu Lisa Badertscher-Zünd werde für ihn die Wohnsitzpflicht kein Hindernis darstellen, sagt er. Hofmann ist in Weiningen aufgewachsen, verheiratet und hat schon länger mit der Idee geliebäugelt, wieder nach Hause zu kommen. Zudem gibt es da noch eine Familientradition. Hofmanns Grossvater Alfred Hofmann war lange Weininger Ortsvorsteher. Der parteilose Kandidat ist seit zehn Jahren Unternehmer und arbeitete in der Gebäudetechnik. Seit diesem Jahr setzt er voll auf Eventmanagement. Ein Angebot von ihm ist Baggerplausch.ch. Leute aus Warth-Weiningen hätten ihn angesprochen, warum er nicht kandidiere. Für diese Gemeinde stelle er sich gerne zur Wahl.

Infoanlass zu den Gemeindebehördenwahlen mit Vorstellung der drei Präsidiumskandidaturen: Dienstag, 23. Oktober, 20 Uhr, Mehrzweckhalle Vogelhalde, Weiningen.

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