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Jeder Zentimeter zählt am Münchwiler Geschicklichkeitsfahren

Am 23. Geschicklichkeitsfahren der Feuerwehr zeigten rund hundert Fahrerinnen und Fahrer, wie gut sie mit den Kolossen zu Gange kommen.
Mittels Seilzug giesst ein Feuerwehrautofahrer Wasser aus einer Spritzkanne in einen Eimer. (Bild: PD)

Mittels Seilzug giesst ein Feuerwehrautofahrer Wasser aus einer Spritzkanne in einen Eimer. (Bild: PD)

(red) Die Feuerwehren kommen aus St. Gallen, Appenzell und sogar Deutschland. Auch Zürcher finden auf das Diversey-Areal in Münchwilen. «Das Geschicklichkeitsfahren ist eine alte Tradition, doch leider gibt es nur noch zwei in der Region und deswegen müssen wir herkommen», sagt denn auch Adrian Thomann von der Feuerwehr Seuzach.

Doch auch Feuerwehrleute aus der direkten Nachbarschaft geniessen den Tag im Freien: «Am meisten hat mir der Posten mit der Höheneinschätzung gefallen, doch im Allgemeinen freue ich mich ab der guten Kameradschaft», sagt Nathanael Bleiker von der Feuerwehr Region Wil.

Der angesprochene Posten wird unter anderem von Marcel Thalmann betreut. Er und sein Kollege bedienen einen Stapler, der eine waagrecht hängende Latte trägt. Die Teilnehmer müssen die Höhe angeben, die sie eingestellt haben wollen, bevor sie mit ihrem Fahrzeug unter die Latte fahren müssen. Jeder Zentimeter Abstand zwischen dem höchsten Punkt des Fahrzeuges und der Latte gibt einen Punkt, wer sie berührt, bekommt hundert Punkte.

Postenbetreuer fahren auch selber

Die Helfer müssen für die Messung auf eine Leiter oder gar auf das Tanklöschfahrzeug steigen – bei hundert Fahrten kein Zuckerschlecken. «Ich bin gerne hier, die Postenbetreuung hat schon letztes Jahr Spass gemacht und ich fahre ja auch noch selber», sagt Helfer Marcel Thalmann aus Münchwilen.

Die zehn Posten müssen mit einer möglichst geringen Punktezahl absolviert werden. Dabei könnte die Kreativität der Spielleiter nicht grösser sein: An einem Posten zieht das Fahrzeug über ein Seil die an einer Vorrichtung befestigte Giesskanne. Umso mehr Wasser, desto weniger Punkte. An einem anderen Posten zieht das Fahrzeug an einem Seil, um ein Pendel schwingen zu lassen, um es dann im richtigen Moment möglichst ins Null-Loch fallend loszulassen. Umso grösser das Fahrzeug, desto schwieriger die Kontrolle.

Impressionen vom Geschicklichkeitsfahren 2016

Deshalb gibt es zwei Wettkampfkategorien für grössere Fahrzeuge und für kleinere Fahrzeuge. Wer das Wirken auf dem Parcours zum ersten Mal sieht, staunt nicht schlecht: «Die Postenbetreuung war echt spannend, und ich bin sehr beeindruckt, wie professionell gewisse Leute diese Fahrzeuge beherrschen», sagt Ruth Leuzinger, die ebenfalls als Helferin unterwegs war.

OK-Mitglied und Postenchef Andreas Stucki zieht ein positives Fazit: «Die Leute sind zufrieden, die Posten haben gut geklappt und ich freue mich auf nächstes Jahr.»

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