Jakob Stark ist neuer Thurgauer Regierungspräsident

Der Thurgauer Grosse Rat hat die Führungspositionen im Kanton neu besetzt. Die SVP stellt jetzt den Regierungs- und den Parlamentspräsidenten.

Thomas Wunderlin / sda
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Frisch gewählt: Regierungsrat-Vizepräsident Walter Schönholzer, Regierungsratspräsident Jakob Stark, Grossratspräsident Kurt Baumann und Grossrats-Vizepräsident Norbert Senn. (Bild: Donato Caspari)

Frisch gewählt: Regierungsrat-Vizepräsident Walter Schönholzer, Regierungsratspräsident Jakob Stark, Grossratspräsident Kurt Baumann und Grossrats-Vizepräsident Norbert Senn. (Bild: Donato Caspari)

Das Thurgauer Kantonsparlament hat am Mittwochmorgen SVP-Regierungsrat Jakob Stark zum Regierungspräsidenten gewählt. Neuer Vizepräsident des Regierungsrats wird Walter Schönholzer (FDP), der somit in einem Jahr turnusgemäss zum Präsidenten aufrückt.

Präsident des Grossen Rats wird Kurt Baumann. Der Sirnacher Gemeindepräsident gehört wie Stark der SVP an. Zum neuen Vizepräsidenten des Grossen Rats gewählt worden ist der Romanshorner CVP-Kantonsrat Norbert Senn.

Kurt Baumann, Gemeindepräsident von Sirnach, erhielt 116 von 119 Stimmen. Der Wahlthurgauer mit Aargauer Dialekt übernahm den Präsidentenstuhl gleich nach der Wahl am Mittwochmorgen. Zum Vizepräsidenten wählte der Grosse Rat Norbert Senn (CVP) aus Romanshorn mit 98 von 106 Stimmen.

Jakob Stark erhielt 98 von 108 Stimmen. Der Finanzdirektor präsidiert die Regierung ab dem 1. Juni für ein Jahr. Im Februar wurde Stark von der SVP Thurgau als Ständeratskandidat nominiert. Der 60-Jährige soll in Bern seinen Parteikollegen Roland Eberle ersetzten, der zurücktritt. Wenn Stark im Herbst als Ständerat gewählt wird, bleibt er bis zum Ende der Amtsdauer im Mai 2020 im Regierungsrat.

Neuer Vizepräsident des Regierungsrats wird Walter Schönholzer (FDP). Der Vorsteher des Departements für Inneres und Volkswirtschaft erhielt 95 von 113 Stimmen.

Die Kandidaten für die Neubesetzung der Präsidien waren alle unbestritten. Die Fraktionen hatten sich auf gemeinsame Wahlvorschläge geeinigt. (wu/sda)

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