Investition
Die Lampen sind montiert – und kosten 26'000 Franken: Der Tennisclub Aadorf greift für LED-Scheinwerfer tief in die Clubkasse

In diesen Tagen hat der Tennisclub Aadorf die Beleuchtung seiner Anlage mit LED-Scheinwerfern ausrüsten lassen. Fast taghell erstrahlen nun die Tennisplätze bei Dunkelheit.

Kurt Lichtensteiger
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Die Lampen wurden in schwindelerregender Höhe montiert.

Die Lampen wurden in schwindelerregender Höhe montiert.

Bild: Kurt Lichtensteiger

In den letzten Jahren sorgte die Beleuchtungsanlage rund um die drei Tennisplätze regelmässig für ein Ärgernis. Immer wieder fiel der eine oder andere Scheinwerfer aus. Manchmal waren es sogar mehrere. Dem unhaltbaren Zustand, verbunden mit Kosten und Zeitaufwand, musste ein Ende gesetzt werden. An der letzten Generalversammlung genehmigten deshalb die TCA-Mitglieder einen Kredit in der Höhe von 28’000 Franken.

In diesem Jahr machten sich die beauftragte Firma Visiopartner aus Lichtensteig und das EW-Aadorf als Partner sowie Vereinsmitglieder unter der Führung von Platzverwalter Raphael Tarnutzer an die Umsetzung des Vorhabens. Dafür entpuppte sich schon der Zugang, sei es über einen Feldweg von Süden her oder über die schmale Brücke der Lützelmurg, als erste Herausforderung. Als weitere Herausforderung erwies sich zudem die Auswechslung der Scheinwerfer, die 25 Meter hoch oben auf sechs Masten prangten.

Zwei Masten, die nun nicht mehr nötig sind, werden zu einem späteren Zeitpunkt zurückgebaut. Auf den restlichen vier benötigten Masten wurden 36 Scheinwerfer platziert, allesamt mit LED-Lampen bestückt. «Diese sind nicht nur energieeffizienter, sondern auch weniger reparaturanfällig», versicherte der Koordinator Raphael Tarnutzer. Das beauftragte EW Aadorf machte sich während den ersten Septembertagen mit zwei bis drei Männern an die Montage und Verkabelung.

Bereits hätten sich einige Sportvereine aus der nahen und weiteren Umgebung beim TCA über erste Erfahrungen erkundigt. Längerfristige verlässliche Angaben darüber könnten indessen noch nicht gemacht werden. Es sei denn, dass sich die Beleuchtung im Vergleich zu früher doch wie Tag und Nacht ansehe, hiess es von berufener Seite. Trotzdem: Für den Dorfverein mit seinen gut 150 Mitgliedern – Tendenz steigend - bedeutet die neue Installation neben dem personellen einen nicht zu unterschätzenden finanziellen Kraftakt.

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