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In Unterhosen statt füdleblutt: Wieso man zum Trinken in Frauenfeld glücklicherweise nicht blank zieht 

Murgspritzer: Regen vermiest der Frauenfelder Bevölkerung die langen Wochenenden im Frühling. Da hilft nur «Kalsarikännit». Und natürlich schiesst TZ-Redaktor Mathias Frei noch gegen den Oberthurgau.

Mathias Frei
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In Finnland kennt man für «Kalsarikännit» ein eigenes Emoji.

In Finnland kennt man für «Kalsarikännit» ein eigenes Emoji.

(Bild: PD)

Ein cheibe Seich ist das. Der 1.Mai fiel ins Wasser. Nichts zu feiern für erlebnisorientierte Berufsjugendliche. Daheim auf dem Balkon «Freibier für alle, sonst machen wir Krawalle» zu skandieren, verwirrt nur die Kapo. Die nächsten langen Wochenenden stehen einem aber schon ins Haus. Auffahrt, dann Pfingsten. Zweiteres kann man ja eh grad vergessen. Denn an Pfingsten schifft’s am ringsten. Und an Auffahrt auf der Grossen Allmend in Magerwiesen füdleblutt sünnele ist auch nicht mehr. Zu viele St.Galler hier. Und Stadtrat Elliker macht’s hässig, also die St.Galler, nicht die Blutten. Was bleibt da noch?

Mathias Frei, Redaktor Thurgauer Zeitung, Ressort Frauenfeld

Mathias Frei, Redaktor Thurgauer Zeitung, Ressort Frauenfeld

(Bild: Reto Martin

Etwa die finnische Entspannungstechnik Kalsarikännit, sich also in Unterhosen daheim betrinken. Zum Glück tagt der Frauenfelder Gemeinderat nicht via Videokonferenz. Sonst geht fast so viel schief wie in der Museumsstadt Arbon, wo sich das MoMö und das Schweizer Spielmuseum zum weltweit ersten Trinkspielemuseum zusammentun wollen.

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