In Sirnach verschwinden die Kehrichtsäcke

Die Gemeinde Sirnach stellt die Abfallsammlung um. Bis 2023 werden 60 Unterflurbehälter installiert.

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Vereinzelte halbversenkte Behälter sind bereits in Betrieb. (Bild: ZVG)

Vereinzelte halbversenkte Behälter sind bereits in Betrieb. (Bild: ZVG)

(red) Noch sind nicht alle Standorte definiert. Indes steht der zeitliche Horizont. Noch vor den Sommerferien hat der Sirnacher Gemeinderat das Konzept «Unterflurbehälter in der Gemeinde Sirnach» verabschiedet.

Wie die Behörde mitteilt, habe man damit «den Startschuss für die flächendeckende Umsetzung von der Strassensammlung zur Sammlung in Unterflurbehälter freigegeben.»

Mit der Umstellung des Kehrichtsammelsystems verfolgt der Gemeinderat das Ziel, dass Kehrichtsäcke künftig nicht mehr offen am Strassenrand deponiert werden müssen. Das Problem der bisherigen Lösung sei, dass sich nicht alle Einwohnerinnen und Einwohner an die Vorgaben halten und ihre Abfallsäcke anstatt am Sammeltag schon mehrere Tage vor der Kehrichtsammlung am Strassenrand deponieren. Dies führe oft dazu, dass Tiere wie Füchse oder Krähen die Säcke aufreissen und den Kehricht nach verwertbaren Resten durchsuchen. Die dadurch entstehende Unordnung sei nicht nur unhygienisch, sondern unangenehm und aufwendig für die Mitarbeitenden des Werkhofs, welche den herumliegenden Abfall aufräumen müssen.

Bereits sind 13 Unterflurbehälter in Betrieb, weitere vier sind in Planung. Bis spätestens 2023 soll ganz Sirnach mit rund 60 Behältern erschlossen sein. Die Umsetzung erfolgt nach Quartieren oder nach Strassenabschnitten.

Der Gemeinderat hat zudem entschieden, grundsätzlich halbversenkte Behälter (siehe Bild) zu verbauen. Vollversenkte würden nur in Ausnahmefällen installiert, beispielsweise bei besonderer Beachtung der Platzgestaltung oder bei Vorhandensein von schützenswerten Objekten in unmittelbarer Umgebung der Sammelstelle.
Die genauen Standorte seien noch nicht abschliessend geklärt. Sie werden so festgelegt, dass mindestens ein Sammelbehälter in vertretbarer Gehdistanz zur Verfügung steht. (red)