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Junge Thurgauer Frauen geben in Amriswil Tipps zum Einstieg ins Berufsleben

Die Frauenzentrale Thurgau lud fünf junge Powerfrauen zu einem Podiumsgespräch ins Kulturforum Amriswil ein. «Zieh gute Schuhe an», lautete das Motto.
Trudi Krieg
Nicole Zaugg, Lea Fässler, Marion Loher, Regula Bührer Fecker, Rahel Egli und Meret Limacher. (Bild: Trudi Krieg)

Nicole Zaugg, Lea Fässler, Marion Loher, Regula Bührer Fecker, Rahel Egli und Meret Limacher. (Bild: Trudi Krieg)

«Die Jahre zwischen 20 und 30 sind entscheidend für die berufliche Weichenstellung», sagte Regula Bührer Fecker. In ihrem Buch «Frauenarbeit» gibt die Autorin Tipps und Tricks, wie junge Frauen ihren Weg finden. Zusammen mit vier weiteren Frauen hat sie am Mittwochabend an einem Podiumsgespräch im Kulturforum Amriswil unter der Leitung der Journalistin Marion Loher teilgenommen.

Eingeladen hatte die Frauenzentrale Thurgau auch Meret Limacher, Studentin Sozialarbeit und Sozialpolitik, Texterin Nicole Zaugg, Lea Fässler, Bauingenieurin Geotechnik, und Rahel Egli, die den Berufswechsel von der Bankerin zur Polizistin machte.

Staatliche Unterstützung ist wichtig

Es zeigte sich, dass auch diese Powerfrauen auf ihrem Weg Verunsicherungen und Ängste kannten. Wichtig sei, authentisch zu bleiben. Wenn das Gefühl aufkomme, noch nicht am richtigen Platz zu sein, solle man darauf hören, Neues wagen, ausprobieren und Erfahrungen sammeln.

Für eine Frau sei es bei der Berufswahl auch wichtig zu überlegen, welches Teilzeitpensum bei einer Arbeit möglich sei, fand Lea Fässler. Sie ist zu 80 Prozent berufstätig. Studentin Meret Limacher fand staatliche Unterstützung besonders wichtig, damit junge Frauen sich beruflich entwickeln können: bezahlbare Krippenplätze zum Beispiel. Sie will sich nach der Ausbildung sozial engagieren.

Kreativ auch mit wenig Geld

Eine ältere Frau aus dem Publikum wollte wissen, wie sich die jungen Frauen während Auszeiten, Weiterbildungen und der Suche nach dem richtigen Beruf das Leben finanzieren. Gut situierte Eltern unterstützten sie, gab eine Podiumsteilnehmerin unumwunden zu. Mindestens moralische Unterstützung von Familie und Umfeld sei wichtig, fanden andere. Die meisten verdienen mit Praktikumsstellen und Nebenjobs jeglicher Art während des Studiums selber etwas und leben sehr kostenbewusst.

«Zieh gute Schuhe an», lautete das Motto des Abends. Ob Frau mit Wanderschuhen auf dem Weg sei, mit Fussballschuhen kräftig treten könne, mit Stilettos gut aussehen wolle oder mit bequemen Schuhen unterwegs sei; sie soll sich wohl fühlen und authentisch bleiben, riet Regula Bührer Fecker.

Symbolisch überreichte Annina Villiger, Präsidentin der Frauenzentrale, den Teilnehmerinnen einen Schuh aus Schoggi. Schön war er, wie der von Aschenputtel. Aber auf den Prinzen zu warten, war kein Thema bei der Wegleitung für junge Frauen.

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