In einem Jahr brennt in Tobel und Tägerschen eine Weihnachtsbeleuchtung

Am Neujahrsempfang erfuhr die Bevölkerung von Tobel-Tägerschen das Resultat der Umfrage am Weihnachtsmarkt.

Christoph Heer
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Der Bäcker hat ein zum Neujahrsapéro passendes Brot vorbereitet, das erwartungsgemäss nicht alt wurde.

Der Bäcker hat ein zum Neujahrsapéro passendes Brot vorbereitet, das erwartungsgemäss nicht alt wurde.

(Bild: Chrstoph Heer)

Der traditionelle Neujahrsapéro der Gemeinde Tobel-Tägerschen findet wie immer im Foyer des Oberstufenschulhauses statt. Der Einladung gefolgt sind wiederum Dutzende Einwohner, darunter auch zahlreiche Kinder. Nebst unzähligen Handschlägen und guten Wünschen zum neuen Jahr fehlt die Umrahmung (Singing People), ebenso wenig, wie die informative Ansprache (Stefan Blum, Vizegemeindepräsident).

Beim Apéro wird genüsslich zugegriffen und die beiden Gemeinderatskandidaten mischen sich unters Stimmvolk. Werbung in eigener Sache, das betreiben in diesem Moment Patrick Schmid und Martin Sträuli. Am 9. Februar wird einer von ihnen Einsitz in der Behörde nehmen. Zudem haben sich die Einwohner der Gemeinde in einer Abstimmung für eine neue Weihnachtsbeleuchtung entschieden.

Auf die Frage, ob eine Beleuchtung erwünscht ist, gingen am Weihnachtmarkt 189 Antworten ein. Von denen wiesen 125 ein Ja aus. Entsprechend wird nun auch Tobel in elf Monaten in neuen Glanz erstrahlen.  Bei der Umfrage, woran es den Einwohnern zudem fehlt, fielen Schlagwörter wie Schwimmbad, Kino, Tennisclub oder Drogerie. Während sich die Gemeinde mit ihren 1592 Einwohnern stets weiterentwickelt, braucht es (noch) keine Drogerie, denn die Tobler seien zu gesund, sagte Stefan Blum. Das Gelächter zeigt, Spass verstehen sie, die Tobler.