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In einem Bündner Bergdorf legen Frauenfelder Konfirmanden Hand an

Tagwache war, bevor der Hahn krähte. Zu Beginn ihres Konfirmationsjahres leisteten 17 Konfirmanden aus Frauenfeld einen einwöchigen Arbeitseinsatz im bündnerischen Duvin.
Ein Teil der Konfirmanden. (Bild: PD)

Ein Teil der Konfirmanden. (Bild: PD)

(red) Im Bündnerland im malerischen Bergdorf Duvin mit seinen gut 80 Einwohnern war vor kurzem vieles anders als üblich. 17 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Frauenfeld wohnten im Schulhaus und bevölkerten den Pausenplatz. Sie absolvierten einen Arbeitseinsatz und unterstützten damit die Alpgenossenschaft. Noch ehe der Hahn krähte, wurden die Jugendlichen durch harmonische Alphorntöne geweckt und zogen aus, um verschiedene Arbeiten zu verrichten. Nach einem kurzen Helikopterflug entwaldete eine der Gruppen auf über 2000 Metern über Meer eine verwilderte Alpweide.

Konfirmanden bei der Arbeit. (Bild: PD)

Konfirmanden bei der Arbeit. (Bild: PD)

In den vergangenen Jahren ist die Waldgrenze immer höher gestiegen, und die Schafweiden der Alpgenossenschaft wachsen langsam zu.

«Ohne die Hilfe der Konfirmanden aus Frauenfeld könnten wir dem nichts entgegensetzen.»

Das sagt Bauer Arno Deplazes. An einer steilen Bergflanke räumten die Jugendlichen die gefällten Bäume weg und machten so die Wiese wieder frei für die Schafe. Der steile Abstieg wurde dann streckenweise auf dem Hosenboden bewältigt. Eine zweite Gruppe konstruierte und betonierte eine flexible Viehtränke. Zu guter Letzt wurde beim Holzschlag angefallenes Kleinholz aus einer Weide entfernt. Seit rund 30 Jahren unterstützen Frauenfelder Jugendliche die Bauern in Duvin in den Unterhaltsarbeiten ihres riesigen Gemeindegebietes.

Nach getaner Arbeit. (Bild: PD)

Nach getaner Arbeit. (Bild: PD)

«Das gemeinsame Arbeiten schweisst zusammen und ist ein optimaler Einstieg in das Konfirmationsjahr.»

Das sagt Pfarrer Marcel Schmid. Die Stadt unterstützt die Einsätze finanziell.

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