In der Schneebar Hörhausen feiernd das alte Jahr ausklingen lassen und das neue einläuten

Die Schneebar Hörhausen verwandelt die Altjahrswoche auf dem Seerücken zum 17. Mal zum Nabel der Partygänger. Das Programm gestaltet sich abwechslungsreich, mit sieben Partys zwischen Stephan- und Neujahrstag.

Samuel Koch
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OK-Präsident Philipp Frei montiert ein ausgedientes Snowboard als Dekoration.

OK-Präsident Philipp Frei montiert ein ausgedientes Snowboard als Dekoration.

(Bild: Andrea Stalder)

Nimmermüde. So lässt sich der Leistungsausweis der acht verbleibenden OK-Mitglieder der Schneebar Hörhausen beschreiben. Seit mehr als zehn Tagen schon bauen sie in der Deponie Aspi zwischen Hörhausen und Unterhörstetten das grösste temporäre Partyzelt der Region auf. Für die Organisation der Schneebar, die vom Stephanstag bis zum Neujahrstag jeweils 1000 Besucherinnen und Besucher anziehen soll, investieren die OK-Mitglieder etliche Ferientage. OK-Präsident Philipp Frei, der schon zum fünften Mal mitorganisiert, sagt:

«Im Winter haben von uns sowieso viele Betriebsferien oder bauen ihre Überzeit ab.»

Insgesamt geht die weiter herum bekannte Schneebar Hörhausen bereits zum 17. Mal über die Bühne.

Schneebar ohne Schnee

In einem riesigen Zelt schmeckt es nach frischen Holzschnitzeln, das DJ-Pult auf einer hohen Holzkonstruktion sowie eine schwarze Kuh auf dem Dach der Rundbar überragen alles, und die Kühlschränke stehen längst bereit. Selbst eine Heizung haben sie im Festzelt installiert, wobei es an den sieben Partyabenden kaum einmal zu wenig hitzig zu und her gehen dürfte.

Schnee jedenfalls liegt bisher keiner auf dem Seerücken. Deshalb will Philipp Frei den Namen der Party aber nicht ändern. «Der Name ist bekannt, die Leute schätzen, was wir tun», sagt er. Darum hält das OK an seinem Konzept fest, das sich in den vergangenen Jahren bewährt hat. «Ein spezielles Motto haben wir nicht», meint Frei.

Das komplette OK-Team der Schneebar Hörhausen.

Das komplette OK-Team der Schneebar Hörhausen.

(Bild: PD)

180 Helfer und Wohlwollen aus der Gemeinde

Der Aufwand lohne sich für die OK-Mitglieder auf jeden Fall, selbst wenn sie während der Partys eingespannt sind, sei es im Sicherheitsbereich, an den Bars oder beim Nachschub. «Jeder hat einen Job, sonst geht es nicht», meint Frei. Angewiesen sind sie auch auf die Unterstützung von 180 Helfern. Über Finanzen sprechen die OK-Mitglieder ungern. Das Ziel sei eine schwarze Null. Immerhin liegt als Dank jedes Jahr ein Helferausflug zum Skifahren drin.

Nebst der Wertschätzung für die Arbeit der Helfer danken die Organisatoren auch dem Grundeigentümer der Deponie Aspi, Thomas Imhof, sowie der Gemeinde für die unkomplizierte Bewilligungspraxis. «Sie stehen immer hinter uns, das ist nicht selbstverständlich», meint Frei. Müdigkeit zeichnet sich bei ihm auch während der fünften Organisation keine ab. Zehn weitere Jahre werde er die Schneebar Hörhausen jedoch schon nicht mehr organisieren, meint er und ergänzt: «Sicher ist nur, dass es mit der Schneebar weitergeht.»

Sieben Partys mit abwechslungsreichem Programm

Traditionell startet die Schneebar Hörhausen in der Deponie Aspi am Stephanstag, 26. Dezember, mit der Ischwemmete und Musik von DJ Urs. Am 27. Dezember sorgt DJ Piccolo an der 90er-Party für Stimmung. Erstmals Livemusik gibt’s am 28. Dezember mit den Lokalmatadoren Seerugge Feger. Danach versucht DJ Greenhorn, die Nacht zum Tag zu machen. Am Oldieabend am 29. Dezember treten die Noise Brothers auf, ehe DJ Crew ans Mischpult tritt. Am 30. Dezember geben die Fäschtbänkler Gas, bevor DJ Greenhorn seinen zweiten Auftritt erlebt. Zur Silvesterparty am 31. Dezember legt DJ Chris White auf und zur Ussufete am 1. Januar DJane Corinne Wacker. Die Schneebar ist ab 20 Uhr und bis am nächsten Morgen um 4 Uhr geöffnet. Jeder Eintritt kostet fünf Franken, bei Abenden mit Livebands zehn Franken. Einlass gibt’s ab 18 Jahren. (sko) www.schneebar-hörhausen.ch

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