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Bligg macht mit seiner «Kombination»-Tour und im breitesten Zürcher Dialekt halt in der Frauenfelder Festhalle

Der Zürcher Mundart-Künstler Bligg begeisterte am Freitagabend in der Rüegerholhalle in Frauenfeld die Massen. Mit im Gepäck hatte Bligg auch Überraschungen.
Viola Stäheli
Bligg bringt eines seiner Lieder zum Besten, während im Hintergrund die Thurgauer Fahne geschwungen wird. (Bild: Andrea Stalder)

Bligg bringt eines seiner Lieder zum Besten, während im Hintergrund die Thurgauer Fahne geschwungen wird. (Bild: Andrea Stalder)

«Ich bin mit meiner Mami hier», sagt Michaela Sticker aus Dübendorf. Sie ist 27, ihre Mutter Brigitte Sticker 60. Die beiden Frauen warten gespannt: Nicht mehr lange und Bligg, der Zürcher Rapper und Popmusiker, wird auf der Bühne stehen. Am Freitagabend hat er sein zweitletztes Konzert auf seiner Tournee mit seinem Album «Kombination» gegeben. Michaela und Brigitte haben ihn beide bereits zuvor live gesehen: «Er ist grossartig und kann Stimmung machen.»

Die 16-jährige Tina Lang aus Guntershausen bei Berg ist auch ein Bligg-Fan – genauso wie ihre Freunde, mit denen sie in der Festhalle Rüegerholz ist. «Ich mag seine Musik», sagt sie. Für sie ist es das erste Bligg-Konzert – aber sie ist zuversichtlich, dass es wohl nicht das letzte sein wird.

Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Vorband ist der Dchweizer Rapper ZID aus Zürich. (Bild: Andrea Stalder)
Vorband ist der Schweizer Rapper ZID aus Zürich. (Bild: Andrea Stalder)
Vorband ist der Schweizer Rapper ZID aus Zürich. (Bild: Andrea Stalder)
Vorband ist der Schweizer Rapper ZID aus Zürich. (Bild: Andrea Stalder)
Bligg-Konzert in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
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Bligg macht mit «Kombination»-Tour halt in Frauenfeld

Für die Töchter von Corinne Marthaler aus Herdern ist es das erste Konzert überhaupt. Sie sind 12 und 14 Jahre alt, mit neugierigen Augen beobachten sie, wie sich die Halle füllt und der Platz vor der Bühne knapp wird. Marthaler:

«Ich dachte, das Konzert von Bligg ist sicher cool, deshalb habe ich uns die Tickets gekauft.»

Und dann erklingt Musik in der Festhalle – aber es ist nicht Bligg. Erst hat ZID, ein Zürcher-Mundart-Künstler, seinen Auftritt. Bei seinem Song «OMG» kann das Publikum das erste Mal mitsingen und so ist die Stimmung bereits ausgelassen, als er auf der Bühne erscheint: Bligg mit einer schwarzen Lederjacke und perfekt frisierten Haaren. Er lässt sich nicht zweimal bitten: Mit unverkennbarem Zürcher Dialekt bringt er einen bekannten Song nach dem anderen – dazu gehört «Manhatten», «Legända & Heldä» und «Musigg i de Schwiiz».

Die jüngsten Kinder werden auf die Schulter gehoben und singen mit, 60-jährige zücken ihr Handy und filmen kurze Sequenzen. Spätestens als eine Thurgauer Fahne auf der Bühne geschwungen wird und der Handorgelspieler ein Solo hinlegt, ist die Stimmung auf dem Höhepunkt.

Mittendrin in der vordersten Reihe ist der 8-jährige Dan aus Dietlikon. Er ist noch zu klein, um über die Absperrung zu sehen. Aber Bligg hat ihn trotzdem bemerkt und holt ihn auf die Bühne: «Ich schenke dir eine CD mit meinem Album ‹Kombination›. Weisst du, was eine CD ist? Das haben alte Menschen, wie ich gebraucht, um Musik zu hören. Frag deinen Vater!» Das Publikum lacht, der Junge hat ein breites Grinsen im Gesicht. Und als kleines Extra darf Dan auch noch hinter den DJ-Pult.

Während seines Konzertes beschränkt sich Bligg nicht auf die Bühne. Für seinen Song «Stammtisch» ist er natürlich an seinem eigenen Stammtisch: Den hat er bei seiner Tournee immer dabei. Der Stammtisch war bereits einmal im Thurgau: Auf der vorgängigen Tour der Konzertreihe machte Bligg einen Halt im Frauenfelder «Frohsinn» – natürlich mit dem Stammtisch im Gepäck. An diesem Tisch sitzen die Ehrengäste und an einen richtet Bligg sofort das Wort: «Das ist doch Reto Scherrer!» Und dann erklingt breiter Thurgauerdialekt:

«Wir Thurgauer lassen nicht jeden Zürcher in unseren Kanton, aber du hast es wirklich verdient!»

Darauf stösst die Runde natürlich gleich mit Tannenschnäpsli an. Bald gehört der Stammtisch nicht mehr Bligg, sondern wechselt seinen Besitzer. Er wurde versteigert – der Erlös geht an die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe. 4000 Franken lautet der Betrag am dem Check, den der Rapper an diesem Freitagabend übergibt. Wer das breiteste Grinsen auf dem Gesicht hat, ist schwierig zu sagen: Die Vorstehenden der Sternschnuppe, die neue Besitzerin des Stammtisches oder Bligg selbst.

Und schon ist das Konzert vorbei: Zweimal kommt Bligg unter Zugaberufen zurück auf die Bühne und bringt weitere Songs. Dann bleibt es dunkel. Fertig ist der Abend aber noch nicht – jetzt beginnen Afterparty und Autogrammstunde. Pressesprecher Ben Moser sagt:

«Wir sind zufrieden mit dem Konzert, es hat keinerlei Zwischenfälle gegeben»

Rund 2700 Zuschauer waren da. «Bereits zum vierten Mal waren wir in der Rüegerholzhalle und wir kommen gerne wieder!»

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