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Im Thurgauer Zivilschutz herrscht Personalmangel

Im Kanton Thurgau fehlen die Zivilschützer. Gemäss einer Umfrage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz liegt im Thurgau die Zahl der Zivildienstleistenden 13 Prozent unter dem Sollbestand.
Silvan Meile
Thurgauer Zivilschützer während ihres Einsatzes in Bondo. (Bild: PD)

Thurgauer Zivilschützer während ihres Einsatzes in Bondo. (Bild: PD)

«Entweder müssen wir unseren Leistungsauftrag anpassen, oder wir brauchen in den nächsten Jahren mehr Zivilschützer», sagt der Thurgauer Zivilschutzchef Markus Bürgi gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ).

Zu wenig Einsatzkräfte für Notfälle?

Der Personalmangel beim Zivilschutz dürfte sich noch in weiteren Kantonen verstärken. Zwar werde aktuell der Sollbestand an Zivilschutzleistenden landesweit noch um 1,8 Prozent überschritten. Doch «wenn die Zahlen weiter abnehmen, gibt es schon in wenigen Jahren schweizweit zu wenig Zivilschützer», schreibt die Zeitung. Dann könne es auch für Notfalleinsätze – beispielsweise nach Naturkatastrophen wie jene des Bergsturzes im bündnerischen Bondo 2017 – schwierig werden, sofort genügend Einsatzkräfte zu finden.

Hauptgrund eines weiteren Rückgangs an Zivilschutzleistenden sei die anstehende Revision des Bevölkerungs- und Zivilschutzgeset-
zes, die eine Verkürzung der Dienstpflicht vorsieht, schreibt die NZZ. (sme)

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