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Im Thurgau gibt es viele gute Beispiele für das Bauen mit Holz

Mit dem «Prix Lignum 2018» wird der innovative und hochwertige Einsatz von Holz im Baubereich ausgezeichnet. Verschiedene Projekte aus dem Thurgau haben bei der vierten Auflage teilgenommen.
Thomas Güntert
Das Begegnungszentrum Viva der evangelischen Kirchgemeinde Frauenfeld. (Bild: Thomas Güntert)

Das Begegnungszentrum Viva der evangelischen Kirchgemeinde Frauenfeld. (Bild: Thomas Güntert)

Das Architekturforum Ostschweiz stellte zusammen mit Lignum Ost im «Viva» der evangelischen Kirchgemeinde Frauenfeld drei der 18 spannenden, kreativen und zukunftsweisenden Projekten aus dem Thurgau vor, die beim «Prix Lignum 2018» teilgenommen haben. Eines der Projekte ist der Neubau des Begegnungszentrums «Viva» selbst, das vom Architekturbüro Jaeger Maffeo GmbH aus Winkel (ZH) geplant wurde.

Marcel Jaeger stellte die Erweiterung des «Chrüterhüslis» vor, bei dem die grösste Herausforderung die Raumgestaltung war, um den 23 nutzenden Gruppierungen gerecht zu werden. Der Ort der Begegnung und Besinnung sollte zudem räumlich in das Ensemble mit Kirche, Friedhof und Parkanlage integriert werden.

Mit der Ständerbauweise und der innovativen Holz-Kassettendecke wurde die grösste räumliche Flexibilität erreicht und mit Holz die Statik gekonnt in Szene gesetzt. Die beiden Pultdächer laufen gegeneinander und die hellblauen Fassadenelemente sind an die Form von Orgelpfeifen angelehnt. Simon Biegger, Geschäftsführer von Lignum Ost, bemerkte:

«Der mutige Bau der evangelischen Kirchengemeinde hat zu reden gegeben.»

Mit Tieflader und Polizeieskorte auf die Baustelle

«Wir liefern und bauen nicht mehr», betonte Serdar Eyiz vom Architekturbüro Adank & Partner AG aus Amriswil, der seine Alternative zur konventionellen Bauweise vorstellte. Das Projekt Unus entstand in Kreuzlingen mit 60 Studiowohnungen mit einer maximalen Grösse von 36 Quadratmetern.

Sämtliche Wohneinheiten wurden bei der Krattiger Holzbau AG in Amriswil in Holzelement-Bauweise mit dem Innenausbau komplett fertiggestellt. Mit Tieflader und Polizeieskorte wurden die Wohneinheiten auf die Baustelle gebracht und mit dem Kran im Gebäude platziert.

Serdar Eyiz erklärte, dass die reinen Baukosten zwar fünf bis zehn Prozent teuer sind, betonte aber, dass die komplette Überbauung durch die rationelle Vorproduktion in zehn Monaten realisiert werden konnte.

Herzstück mit Glaswänden

Stefan Keller von den Forma Architekten AG St Gallen stellte den Neubau der Haustechnik Eugster AG in Arbon vor. Das Projekt ist eine Abkehr zum traditionellen Industriebau, damit die Arbeitsplätze der Monteure nicht zweitrangig behandelt werden.

Der zentral angeordnete Aufenthalts- und Rapportraum bildet das Herzstück des Holzbaus, in dem Glaswände eine Durchsicht über alle Bereiche ermöglichen. Zudem verbinden sich die im Obergeschoss befindlichen Büroräumen über Holztreppen direkt mit dem Produktionsbereich

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