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«Im freiä Fall» nach oben: Das neue Musikvideo von Bligg stammt von einem Frauenfelder Filmemacher

Auf dem Titlis bei minus 15 Grad entstand kurz vor Weihnachten das neue Musikvideo von Bligg. Konzipiert und produziert hat es die Filmproduktionsfirma MW Films des Frauenfelders Michael Wyss.
Mathias Frei
Ein Screenshot aus dem Musikvideo: Bligg auf dem Titlis-Cliff-Walk, einer Hängebrücke auf 3020 Meter über Meer. (Bild: Mathias Frei)

Ein Screenshot aus dem Musikvideo: Bligg auf dem Titlis-Cliff-Walk, einer Hängebrücke auf 3020 Meter über Meer. (Bild: Mathias Frei)

Es braucht Überwindung, vor allem wenn man Höhenangst hat – wie der bekannte Musiker Bligg. Unter dem Titlis-Cliff-Walk, einer Hängebrücke auf 3020 Metern über Meer, geht es 500 Meter in die Tiefe. Aber die Bilder sind umso spektakulärer. Nicht zuletzt deshalb geht das Musikvideo zur neuen Singleauskopplung «Im freiä Fall» des Zürcher Rappers und Popmusikers derzeit durch die Decke. Der Clip ist auf der Video-Onlineplattform Youtube erst vier Tage alt und hat bereits über 16000 Aufrufe. Und auf Facebook überschlägt sich das Lob für das Musikvideo.

Bedanken kann sich Bligg bei der Frauenfelder Filmproduktionsfirma MW Films mit Michael Wyss als kreativem Kopf. Mit 17 hat Wyss angefangen mit Musikvideos. Mit 19 ging seine «Heb de Latz»-Plattform online. So versorgte er den Deutschschweizer Hip-Hop-Nachwuchs mit Videoproduktionen. Mittlerweile ist Wyss 27-jährig. Vor einem Jahr hat er MW Films gegründet. In seine Firma steckt er zurzeit etwa 20 Prozent. Er macht das Kreative, Geschäftspartner Diego D’Anna kümmert sich um Marketing, Administration und ist Kamera-Assistent.

Gruppenbild während den Dreharbeiten: Diego D’Anna und Michael Wyss von «MW Films» umrahmen Bligg. (Bild: PD)

Gruppenbild während den Dreharbeiten: Diego D’Anna und Michael Wyss von «MW Films» umrahmen Bligg. (Bild: PD)

Aus vier geplanten Drehtagen wurden zwei

«Bligg wurde offenbar auf unsere Videoproduktionen aufmerksam», sagt Wyss. Nach der Anfrage des Managements gab es zwei Sitzungen, dann der Videodreh am Wochenende vor Weihnachten. Bei 15 Grad unter Null auf dem Titlis.

«Eine Herausforderung war, dass die Produktion gewissermassen von heute auf morgen fertig sein musste.»

Aus ursprünglich vier geplanten Drehtagen wurden deren zwei, «zwei lange Drehtage». Sie hätten sich von Anfang an auf Augenhöhe gefühlt mit Bligg, der eine professionelle Arbeitsweise an den Tage gelegt habe.

Das Resultat sind atemberaubende Bilder zu Bliggs Pop-Ballade in einer hochalpinen Szenerie, vom Drohnenüberflug eines Gipfelaufstiegs über eine Eishöhle und einen gefrorenen Wasserfall bis zum Shooting auf Europas höchstgelegener Hängebrücke. «Die Bilder sollten nicht den Songtext darstellen, sondern vielmehr eine Stimmung rüberbringen», erklärt Wyss seine Idee. Der Frauenfelder verlangt bei solchen Produktionen immer die volle Kontrolle über das Künstlerische und in diesem Sinne auch das Vertrauen des Auftraggebers. Das sei bei dieser Arbeit für Bligg nicht anders gewesen. Nur beim Wetter blieb Wyss die Kontrolle versagt.

«Wir mussten das schlechte Wetter ausnutzen. Für eine einzige Szene benötigten wir die Sonne, die nur fünf Minuten zum Vorschein kam.»

www.mwfilms.ch
Freitag, 25. Januar: Bligg live in concert, Festhalle Rüegerholz

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