Im Frauenfelder Quartier Huben verjagen die Kinder mit Lichtern den Winter

Mit Laternen und Glühmost ging der traditionelle «Funkesunntig» des Quartiervereins Huben vonstatten.

Andreas Taverner
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Mit Laternen ziehen die Kinder durch Huben.

Mit Laternen ziehen die Kinder durch Huben.

(Bild: Andreas Taverner)

Grell orangefarben blinkt die Warnlampe am Sonntagabend bei der Bushaltestelle «Huben». Kurze Zeit später wird der Grund sichtbar. Immer mehr Kinder in Warnwesten kommen mit ihren Angehörigen zum Schulhaus Huben. Es sind Kindergartenkinder sowie Erst- bis Viertklässler, die am traditionellen «Funkesunntig» teilnehmen. «Es werden rund 240 Kinder sein», schätzt Peter Wanner, Präsident des Quartiervereins Huben. Der Verein organisiert den Anlass seit vielen Jahren, vom Glühmost bis zum «Funketännli», dass nur gegen einen Gutschein abgegeben wird.

(Bild: Andreas Taverner)

Lehrer werweissen, ob der Regen sie verschont. Es wird entschieden, ein paar Minuten vor der ursprünglichen Zeit – 18.45 Uhr – loszumarschieren. Während die Kindergartenlehrpersonen die bunten Vogellaternen mit LED-Lichter bestücken, rennen die Kinder auf dem Schulhausareal umher. Eine Grossmutter sucht noch ihren Enkel Nico. Dann geht’s los. Die Jüngsten zuvorderst, und sie schlagen gleich zu Beginn ein zügiges Tempo an. «Was ist das für ein Stern?», fragt ein Kind.

«Das ist der Mond.»

So erklärt es die Lehrperson. Nach weniger als 30 Minuten sind die Kinder zurück auf dem Funkenplatz. Dort werden sie bereits von ihren Familienangehörigen erwartet. Nach mehreren Liedern, darunter «Äs isch Funkesunntig», und dem Abbrennen einer Rakete sollte der Winter nun definitiv vertrieben worden sein.

(Bild: Andreas Taverner)
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