Im Bezirk Frauenfeld sind die Wahllisten vielerorts komplett

Anfang Woche sind in den Gemeinden des Bezirks Frauenfeld die Eingabefristen für die Gesamterneuerungswahlen zu Ende gegangen. Vielerorts, wo die Stimmberechtigten an der Urne wählen, haben diese eine Qual der Wahl.

Stefan Hilzinger/Samuel Koch
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Ein Blick von Warth-Weiningen über die Grosse Allmend nach Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)

Ein Blick von Warth-Weiningen über die Grosse Allmend nach Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)

Nach dem Ende der Eingabefrist für die offiziellen Wahllisten für Sitze in den Präsidien und Exekutiven der politischen Gemeinden präsentiert das TZ-Ressort Frauenfeld & Untersee einen Überblick über jene Gemeinden, in welchen zuletzt noch Bewegungen ins Spiel um Nachfolgen und Vakanzen gekommen sind:

  • Berlingen: Nachdem sich Ueli Oswald als Kandidat fürs Gemeindepräsidium zur Verfügung gestellt hat, bleiben im Gemeinderat zwei Vakanzen. Nebst den drei Bisherigen kandidieren neu Jolanda Lenherr (Jahrgang 1969) und Martin Järmann (1963).
  • Felben-Wellhausen: An der Gemeindeversammlung vergangene Woche stellten sich Stephan Laube und Ralph Ott als neue Kandidaten für den Gemeinderat vor. Am Montag ging zudem die Kandidatur von Markus Aeberli ein, sodass nun nebst den verbleibenden Bisherigen für die drei vakanten Sitze drei Kandidaten zu Verfügung stehen.
  • Steckborn: Für die Nachfolge von Stadtpräsident Roger Forrer bleibt es bei den bekannten Kandidaturen von Moritz Eggenberger, Andreas Gäumann, Markus Kuhn und Roman Pulfer. Für den Stadtrat kandidiert neu Markus Michel, nebst den fünf Bisherigen, die wieder antreten. Während sich für die Rechnungsprüfungskommission genügend Bewerber zur Wahl stellen, fehlen für die Geschäftsprüfungskommission vier Namen auf der Liste.
  • Thundorf: Obwohl sich Gemeinderat Markus Rüegg fürs Amt des Gemeindepräsidenten interessierte, kandidiert nun nach interner Absprache lediglich Gemeinderat Daniel Kirchmeier für die Nachfolge von Alois Hersche. Somit gibt es im Gemeinderat neu drei Vakanzen. Namen von Kandidierenden sind aber noch nicht spruchreif.
  • Wagenhausen: Nebst dem einzigen Kandidaten fürs Gemeindepräsidium Roland Tuchschmid und den vier bisherigen Gemeinderäten stellen sich innerhalb der offiziellen Bewerbungsfrist vier weitere Kandidaten für die siebenköpfige Behörde zur Verfügung: Mirjam Leibinger, Francis Blösch (1987), Marcel Graf (1986) und Pierre Kohler (1948).

Die Gesamterneuerungswahlen finden am 10. Februar 2019 statt.