Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Gachnanger Sozialamtsleiter kandidiert für Sirnacher Gemeinderat

Der 27-jährige Curdin M. Huber ist einer von zwei neuen Kandidaten für den Gemeinderat. Er ist SVP-Mitglied und kann sich eine weitere politische Laufbahn vorstellen.
Olaf Kühne
Curdin M. Huber Kandidat Gemeinderat Sirnach (Bild: ZVG)

Curdin M. Huber
Kandidat Gemeinderat Sirnach (Bild: ZVG)

Curdin M. Huber macht vieles ein bisschen früher als andere. Jetzt, mit 27 Jahren, kandidiert er für den Sirnacher Gemeinderat. Und bereits mit 21 Jahren erhielt er die Leitung des Gachnanger Sozialamtes übertragen – in der Gemeinde, in der er bereits seine Verwaltungslehre absolviert hatte und wo er nach wie vor arbeitet.

Im Bereich des öffentlichen Sozialwesens hat Huber schon mehrere Weiterbildungen absolviert, im April steht die nächste auf dem Programm. «Mein Ziel ist ein Master in Sozialrecht», sagt der Sirnacher. Indes wäre, im Falle seiner Wahl, trotz seiner beruflichen Kompetenzen «Soziales» nicht zwingend Hubers Wunschressort im Gemeinderat. Nicht zuletzt, weil dieses Ressort bereits durch seine Parteikollegin Yvonne Koller bekleidet wird. Vor allem aber sagt Huber: «Ich bin sehr offen für jedes Ressort. Auch, weil ich aufgrund meiner 11-jährigen Verwaltungstätigkeit ein breites Wissen mitbringe und bereits in meiner Lehre Einblick in die Aufgaben eines Gemeinderates hatte.»

«Ich bin sehr offen für jedes Ressort. Auch, weil ich bereits in meiner Lehre Einblick in die Aufgaben eines Gemeinderates hatte.»

Früh interessierte sich Curdin M. Huber deshalb auch für die Politik. So wurde er Vizepräsident der Jungen SVP und ist aktuell Kassier der SVP Sirnach. Als weitere Freizeitaktivitäten benennt er seine Mitgliedschaften im Pistolenclub sowie im Feuerwehrverein Sirnach. Einst war er auch aktiver Feuerwehrmann, aber: «Es war mir leider nicht möglich, an jeder Übung teilzunehmen. Der Feuerwehr bin ich aber nach wie vor sehr verbunden, deshalb bin ich auch gerne im Feuerwehrverein.»

Politisch akute «Baustellen» verortet Huber in Sirnach nicht, im Gegenteil. «Sirnach ist eine moderne, zielorientierte Gemeinde», sagt er. «Und Sirnach ist familien-, gewerbe- und vereinsfreundlich.» Ein besonderes Anliegen scheint ihm indes der haushälterische Umgang mit Steuergeldern zu sein. Im Gespräch mit unserer Zeitung betont er wiederholt: «Wir Verwaltungsangestellten und auch die Politiker müssen uns stets bewusst sein, dass wir im Auftrag des Steuerzahlers handeln. Das verpflichtet uns zu einem starken Finanzbewusstsein.»

«Hier zählt nicht primär meine Meinung, Auftraggeber ist das Volk.»

Hinter den beiden in Sirnach anstehenden Projekten Gemeindebibliothek und Dreifachturnhalle steht er dennoch. «Hier zählt aber nicht primär meine Meinung, Auftraggeber ist das Volk.»

Eine weitere politische Laufbahn kann sich Huber durchaus vorstellen. «Kommendes Jahr sind Kantonsratswahlen», sagt er. «Aber jetzt konzentriere ich mich voll auf den Gemeinderat.» Dass er dabei für die durch den Rücktritt von Andreas Schmidt entstandene Vakanz nicht als Einziger kandidiert, habe er mit Freude vernommen. «So haben die Sirnacher Stimmbürger eine echte Auswahl.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.