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WM-Logo, Maskottchen, Nationalteam: In allem steckt Wigoltingens Ueli Rebsamen

Ueli Rebsamen ist eine prägende Figur im Schweizer Faustball – der Spieler des NLA-Clubs Wigoltingen diente als Vorlage für das Logo der Heim-WM in Winterthur und gab dem Maskottchen seinen Namen. In erster Linie ist Rebsamen aber einer der besten Spieler der Schweiz. Das will er an den Titelkämpfen zeigen, die am Sonntag auf der Schützenwiese beginnen.
Matthias Hafen
Ueli Rebsamen (Zweiter von links) posiert auf der Winterthurer Schützenwiese mit OK-Präsident Toni Meier, dem Maskottchen «Üle» und Nationaltrainer Oliver Lang (Bild: Valentin Weber/PD)

Ueli Rebsamen (Zweiter von links) posiert auf der Winterthurer Schützenwiese mit OK-Präsident Toni Meier, dem Maskottchen «Üle» und Nationaltrainer Oliver Lang (Bild: Valentin Weber/PD)

Zwei Tage vor der Eröffnung der Faustball-WM in Winterthur bekam der Schweizer Captain Ueli Rebsamen grünes Licht. Der Angreifer des NLA-Clubs Wigoltingen wird nach langwieriger Verletzung zum Einsatz kommen.

Ueli Rebsamen, Sie haben vor der WM praktisch keinen Ernstkampf bestritten in dieser Saison. Fühlen Sie sich bereit für das Turnier?

Ueli Rebsamen: Mit dem Faustball ist es wie mit dem Velofahren. Wenn man es einmal kann, verlernt man es nicht mehr. Wir werden sehen, wie oft ich an der Heim-WM effektiv spielen kann. Aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich parat bin, wenn mich die Mannschaft braucht.

Das tönt mehr nach Jokerrolle als nach Stammplatz. Wie gehen Sie damit um?

Wenn ich jedes Spiel durchspielen würde, hätte ich wohl schnell wieder ein geschwollenes Knie. Nun ist es wie zu den Anfängen meiner Karriere. Ich kann gut damit umgehen, denn ich fühle mich trotzdem voll zugehörig zum Team.

Nachdem Ihre Silhouette bereits als WM-Logo verwendet wurde, sind Sie nun auch der Namensgeber des WM-Maskottchens, einer Eule. Wie kam es dazu?

Mein Spitzname ist «Üle» und das inspirierte die Tochter unseres Nationaltrainers dazu, eine Eule als WM-Maskottchen zu skizzieren, die schliesslich weiterentwickelt und als Plüschtier produziert wurde. Ich fühle mich geehrt, dass es quasi meinen Namen trägt. Aber manchmal ist es mir fast unangenehm, dass sich so viel um mich dreht. Es spielen ja auch noch andere Faustball für die Schweiz.

Das Ziel Ihrer Mannschaft ist der WM-Titel. Wie realistisch ist das?

Natürlich ist Titelverteidiger Deutschland der Topfavorit. Aber wir waren zuletzt sieben Mal im Final eines grossen Turniers. Da ist es nur logisch, dass wir uns vor heimischem Publikum den Titel zum Ziel setzen.

Die Schweizer Vorrundengruppe ist mit den Gegnern Brasilien, Chile und USA südamerikanisch geprägt. Was ist da zu erwarten?

Die Südamerikaner stehen im Faustball für Spektakel. Wir Europäer sind da mehr auf die schöne Ballschule bedacht, sie fallen hingegen oft durch spektakuläre Rettungsaktionen und vor allem Emotionen auf dem Platz auf.

www.faustballwm2019.ch

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