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Hundert Einsätze wegen Wespenplage: Die Aadorfer Feuerwehr zieht beim Schlussrapport Bilanz

Einen vergnüglichen und informativen Abend erlebten die rund 80 Feuerwehrleute und 20 geladenen Gäste am Schlussrapport 2018 im Gemeindezentrum.
Kurt Lichtensteiger
Michael Geisser, Beat Bollinger und Andreas Hasler bilden das Führungstrio der Feuerwehr Aadorf. (Bilder: Kurt Lichtensteiger)

Michael Geisser, Beat Bollinger und Andreas Hasler bilden das Führungstrio der Feuerwehr Aadorf. (Bilder: Kurt Lichtensteiger)

Das Miteinander als Ziel zog sich an den herbstlich dekorierten Tischen wie ein roter Faden durch den Abend bis in die spätere Nacht hinein. So ganz nach dem Motto «Gemeinsam sind wir stark und haben Erfolg», wie sich Kommandant Beat Bollinger ausdrückte. Er hielt im weiteren Verlauf des Schlussrapports der Aadorfer Feuerwehr einen Rückblick auf die 22 verschiedenen Einsätze, welche unterteilt sind in «Brand gross», «Brand mittel» und «Brand klein» sowie technische Hilfeleistung und Firstresponder Einsätze.

100 Einsätze gab es wegen der sommerlichen Wespenplage. Dass die Experten vom Feuerschutzamt Thurgau beim Übungsgrosseinsatz im Aaheim ein gutes Zeugnis ausstellten, freute den Kommandanten ebenso wie die unfallfrei verlaufenen Einsätze. Mit wärmstem Applaus wurde Ivo Schwager zum Wachtmeister befördert, fünf Neue willkommen geheissen, andere verabschiedet oder für ihre zehnjährige Freiwilligenarbeit geehrt. Peter Rupper sogar für 30 Jahre.

Erinnerung an zwei Ereignisse

«Kameradschaft, die das A und O ist, habe ich in diesem Corps in den drei Jahrzehnten erfahren dürfen», sagte Peter Rupper. Dabei seien die Umstände um die Geburt seiner Tochter Leonie während einer Übung vor zehn Jahren im Gedächtnis haften geblieben:

«Ich verliess die Übung, um bei der Geburt meiner Tochter dabei zu sein, versäumte es aber nicht, noch vor Übungsende meinen Einsatz pflichtgemäss fortzusetzen.»

Ganz im Gegensatz steht dieses Ereignis zu einem tödlich verlaufenen Verkehrsunfall beim Lagerhaus Wittenwil 2011. «Danach musste ich lernen, die Belastung nach dem traurigen Anblick zu verkraften und zu verarbeiten.»

Zahlreiche Aadorfer Feuerwehrleute werden geehrt.

Zahlreiche Aadorfer Feuerwehrleute werden geehrt.

Hohe Anzahl unentschuldigter Absenzen

Zum Jahresverlauf äusserten sich auch Vizekommandant Andreas Hasler und Michael Geisser, Chef Atemschutz. Gelobt wurden die erhöhte Teilnahme an Mannschaftsübungen und Weiterbildungskursen sowie die gute Zusammenarbeit mit der Stützpunktfeuerwehr Frauenfeld, bemängelt jedoch die noch zu hohe Anzahl unentschuldigter Absenzen.

Weiter war zu erfahren, dass der Firstresponder tagsüber von der einheimischen Firma Procamed unterstützt wird, sodass der Patient schnellstens versorgt werden kann. Das Beherrschen des neuen Tanklöschfahrzeuges und der Rettungspuppe, die gar noch sprechen soll, sind die Ziele der Feuerwehr Aadorf. Gemeinderat Urs Thalmann, in Vertretung des an Grippe erkrankten Stefan Mühlemann, freute sich in seiner Dankesbotschaft über die schlagkräftige und gut ausgebildete örtliche Feuerwehr.

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