«Es hat uns alle viel Schweiss, Tränen und Herzblut gekostet», sagt Isabelle Zarn, Gründerin der Frauenfelder Füllstation

Weniger Plastikabfall produzieren? Hülsenfrüchte, Reis und Mehl gibt es ab jetzt in der Hauptstadt auch unverpackt.

Andreas Taverner
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Zur Eröffnung der Füllstation Frauenfeld konnten die Besucherinnen und Besucher auch einen Happen probieren.

Zur Eröffnung der Füllstation Frauenfeld konnten die Besucherinnen und Besucher auch einen Happen probieren.

Bild: Andreas Taverner (Frauenfeld, 6. Juni 2020)

Noch bevor am Samstag um 8.45 Uhr die Füllstation Frauenfeld erstmals ihre Türen öffnet, finden sich bereits zahlreiche interessierte Kunden an der Thundorferstrasse 18 ein. Gleichzeitig wie der neue Unverpackt-Laden eröffnet auch das Bistro Hansi von Janina Keller und Gabriel Dos Santos. Da ihre Fläche mit rund 60 Quadratmetern dem doppelten der Fläche des Ladens entspricht, füllt sich das Café entsprechend rasch mit Kundschaft.

Viel Schweiss, Tränen und Herzblut

Sowohl vor dem Eingang in der Warteschlange wie auch im Innern der Füllstation müssen die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Darauf weist eine handgeschriebene Tafel hin. «Bis wir heute eröffnen konnten, war es ein langer Weg», sagt Isabelle Zarn. Alle drei Gründerinnen gehen noch einem normalen Job nach, bis jetzt arbeiten sie alle ehrenamtlich. Zarn sagt:

«Es hat uns alle viel Schweiss, Tränen und Herzblut gekostet, bis wir den Laden am Samstag eröffnen konnten.»

Dann verwöhnt die wartende Kundschaft mit diversen Artikeln aus dem Laden. Eine davon ist Daniela Dürrenmatt. Sie ist nach dem Einkauf voll des Lobes. «Der Laden ist mit viel Liebe eingerichtet und was auf kleinem Raum angeboten wird, ist erstaunlich».

Eine Besucherin macht sich über die verschiedenen Getreidesorten schlau.

Eine Besucherin macht sich über die verschiedenen Getreidesorten schlau.

Bild: Andreas Taverner (Frauenfeld, 6. Juni 2020)