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Das Frauenfeld Quartier Huben macht sich - seinen Bewohnern sei Dank

Vom Spielplatz bis zum digitalen Dorfplatz: Anwohner tragen die Quartierentwicklungsprojekte rund ums Kantonsspital.
Mathias Frei
Das Logo der Hubemer Quartierentwicklungsprojekte. (Bild: PD)

Das Logo der Hubemer Quartierentwicklungsprojekte. (Bild: PD)

Das Pflänzlein in Huben trägt jetzt erste Blüten. So lässt sich die Quartierentwicklung im Quartier rund ums Kantonsspital beschreiben. Oder wie es Sabina Ruff ausdrückt:

«Ein Jahr lang hat die Gruppe gearbeitet, nun sieht man erste Resultate.»

Ruff ist beim Amt für Stadtentwicklung und Standortförderung für die soziokulturelle und sozialraumorientierte Stadtentwicklung zuständig. In dieser Funktion unterstützt sie auch die rund 25-köpfige Gruppe aus Huben.

Am Anfang war zwar die Hubemer Zukunftswerkstatt von Juni 2018, zu der die Stadt geladen hatte. Danach haben aber schnell die Quartierbewohner die Initiative ergriffen und geben nun die Richtung vor – von unten nach oben statt von der Stadt vorgemacht.

Logo vorhanden, Frage nach Körperschaft offen

Sabina Ruff, Bereichsleiterin soziokulturelle und sozialraumorientierte Stadtentwicklung beim Amt für Stadtentwicklung und Standortförderung. (Bild: PD)

Sabina Ruff, Bereichsleiterin soziokulturelle und sozialraumorientierte Stadtentwicklung beim Amt für Stadtentwicklung und Standortförderung. (Bild: PD)

«Wir beleben Huben»: So nennen die Hubemerinnen und Hubemer ihre Initiative. Einen Verein gibt es noch nicht, jedoch ein Logo (siehe Bild). Die Frage nach einer Körperschaft werde aber spätestens dann aktuell, wenn es um Finanzen gehe, sagt Sabina Ruff. In dieser Hinsicht habe die Gruppe einerseits darüber diskutiert, sich dem bestehenden Quartierverein Huben anzuschliessen. Andererseits sei auch die Gründung eines eigenen Vereins ein Thema. Noch diesen Spätsommer wollen die aktiv Mitwirkenden diese Frage klären. Im Kurzdorf beispielsweise hat sich aus dem Projekt «Älter werden im Quartier» für den regelmässig stattfindenden «Kurz-Dorf-Träff» ein Verein gebildet.

Gleichwohl sind die derzeit fünf laufenden Projekte in Huben wichtiger als die Frage nach der Körperschaft. Bereits in Betrieb ist der neue Quartier-Newsletter «Info-Point Huben» (infopoint.huben@gmx.ch). In der ersten Ausgabe für die Monate Mai bis Juli wird über die Quartierentwicklung berichtet. Zudem gibt es eine Agenda sowie eine Auflistung der im Quartier aktiven Vereine.

Sicht vom Kantonsspital auf das Quartier Huben. (Bild: Andrea Stalder)

Sicht vom Kantonsspital auf das Quartier Huben. (Bild: Andrea Stalder)

Vielfältige Funktionen auf fuerenand.ch

Ebenfalls bereits in der Betriebsphase ist das Projekt «Huben online». Die Projektgruppe hat auf der für Benutzer kostenlosen Plattform fuerenand.ch einen «digitalen Dorfplatz» für Huben eröffnet. Quartierbewohner können sich registrieren und sodann in einem geschützten Rahmen, kuratiert von der Gruppe «Wir beleben Huben», miteinander in Kontakt treten. Die Funktionen sind vielfältig, vom Planen gemeinsamer Aktivitäten bis zum Bereich Nachbarschaftshilfe.

Stichwort Nachbarschaftshilfe und Talentbörse: Solche Angebote gibt es in Frauenfeld bereits in den Quartieren Kurzdorf und Ergaten-Talbach. Man werde sich für Huben am Bestehenden orientieren, sagt Sabina Ruff. Zum Projektstand meint sie:

«In diesem Bereich ist die entsprechende Projektgruppe auf gutem Weg.»

Ein anderes Bedürfnis der Quartierbewohner ist ein Begegnungsort. Der erste Zwischenstand dazu: Es wird nicht einen Ort geben wie im Talbach den Quartiertreff. Diverse Räumlichkeiten im Quartier seien besichtigt worden, sagt Sabina Ruff. Nun gehe es darum, diese Orte mit Leben zu füllen, mit einer dem Ort entsprechenden, sinnvollen Nutzung.

Landmarke in Huben: das Kantonsspital. (Bild: Andrea Stalder)

Landmarke in Huben: das Kantonsspital. (Bild: Andrea Stalder)

Der Ball liegt nun bei der Stadt

Das letzte Projekt ist ein öffentlicher Spiel- und Grillplatz. Der Wunsch wäre ein möglichst zentral gelegener respektive möglichst mit ÖV erschlossener Ort im Quartier mit Spielplatz, Grill, Sitzmöglichkeiten, Sonnen- sowie Regenschutz, Wasseranschluss und WC, kurz: ein Ort, wo Jung und Alt verweilen können.

«Das wäre die Idealvorstellung für die Gruppe.»

Das sagt Ruff. Es gibt Vorschläge für geeignete Orte, und es fand ein erstes Treffen statt mit den mittlerweile alt Stadträten Ruedi Huber und Urs Müller. Der Ball liege nun bei deren Nachfolgern.

Freitag, 20.September, ab 17Uhr, Mehrzweckraum Bsetzi-Überbauung: Ergebnispräsentation von «Wir beleben Huben» mit Grillwurst und Bier

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