In Frauenfeld beleben die Hubemer ihr Quartier

Gute besuchte und interessante Veranstaltungen prägten das vergangene Quartiervereinsjahr. Und es findet aktiv Quartierentwicklung statt, wie an der Jahresversammlung vom Freitag bekannt wurde.

Mathias Frei
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Der gut aufgestellte Quartiervereinsvorstand: Melanie Ramseyer, Niklaus Breitenmoser, Martina Winkler, Präsident Peter Wanner, Corinne Hofmann und Marcel Gysi. (Bild: Mathias Frei)

Der gut aufgestellte Quartiervereinsvorstand: Melanie Ramseyer, Niklaus Breitenmoser, Martina Winkler, Präsident Peter Wanner, Corinne Hofmann und Marcel Gysi. (Bild: Mathias Frei)

Da geht was in Huben oben. Die Quartierbewohner legen, unterstützt von der Stadt, in Sachen Quartierentwicklung selber Hand an. Nadine Manser stellte namens der Arbeitsgruppe «Wir beleben Huben» an der Jahresversammlung des Quartiervereins Huben am Freitagabend fünf Projekte vor. Sie hatte im Restaurant Domino des Kantonsspitals viele Zuhörer, hatten sich doch 152 Stimmberechtigte und auch eine Anzahl Gäste, unter anderem Stadtpräsident Anders Stokholm, zur 43. Jahresversammlung eingefunden.

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Wie Manser erklärte, entstammen die vorgestellten Projekte einer Zukunftswerkstatt, die vergangenen Sommer stattgefunden hatte. Eine Idee aus dieser Veranstaltung ist ein Begegnungsort, der auf verschiedenste Art genutzt werden könnte. Eine andere Gruppe arbeitet bereits an einem Betriebskonzept für eine Nachbarschaftshilfe und eine Talentbörse. Handlungsbedarf sieht die Arbeitsgruppe bei der Spielplatzsituation.

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Das erklärte Manser. Die Gruppe stellt sich einen öffentlichen Ort vor, möglichst naturnah, durch ÖV erschlossen, nach Möglichkeit mit Grillstelle, WC und Wetterschutz. Dieses Projekt ist schon weit fortgeschritten und bereits dem Stadtrat präsentiert worden. In Bälde aktiv ist eine neue Digitalplattform. Zudem wurde am Freitagabend erstmals ein Print-Newsletter verteilt, wo rund um das Quartier Huben alles Wichtige zu finden ist. Die erste Ausgabe gilt für die Monate Mai bis Juli.

Präsident Peter Wanner führte einmal mehr speditiv durch die Versammlung. Der Jahresbericht zeugt von einem aktiven Quartierleben. Die Mitgliederzahl sei zwar im vergangenen Jahr um zehn auf 439 Mitglieder gesunken. Die Rechnung schliesst aber bei Einnahmen von knapp 10'000 Franken mit 1300 Franken Verlust ab, weil die Veranstaltungen gut besucht waren.

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