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Hinterthurgauer Raiffeisenbanken wirtschaften nach wie vor im Plus

Die Hinterthurgauer Raiffeisenbanken blicken auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurück. Es sei jedoch nicht mehr so einfach, sagen die Verantwortlichen.
Olaf Kühne
Bankleiter Eric Bischofberger und Privatkundenleiter Roman Kaiser in der Schalterhalle der Rickenbacher Raiffeisenbank. (Bild: Olaf Kühne)

Bankleiter Eric Bischofberger und Privatkundenleiter Roman Kaiser in der Schalterhalle der Rickenbacher Raiffeisenbank. (Bild: Olaf Kühne)

Alles ein bisschen abgeschwächt, aber nach wie vor fast alles im Plus. So in etwa lautet das Fazit der gestrigen Pressekonferenz, mit welcher die Hinterthurgauer Raiffeisenbanken auf das Geschäftsjahr 2018 zurückblickten.

Eingeladen hatte Roman Kaiser in seiner Funktion als Obmann des – informellen – Zusammenschlusses der fünf Genossenschaften. Ein Jahr zuvor waren es noch deren sieben, vergangenes Jahr fusionierten Sirnach, Rickenbach-Wilen und Dussnang-Fischingen zur Genossenschaft Regio Sirnach. «Weil wir hier wegen der Fusion wohl das bewegteste Jahr hinter uns haben, haben wir die Pressekonferenz in Rickenbach organisiert», sagte denn auch Bankleiter Eric Bischofberger.
Beherrschendes Thema auch im lokalen Bankgeschäft bleibt das rekordtiefe Zinsniveau. Dieses beschert den Banken zwar ein anhaltendes Wachstum im Hypothekargeschäft. «Bauinvestitionen vor allem von Privaten sind unser Hauptpfeiler», sagt Roman Kaiser – aber: «Die Zinsmargen sind weiterhin unter Druck.»

«Die Reserven an Bauland sind im Hinterthurgau bald aufgebraucht. Darüber machen wir uns schon Gedanken.»

So konnten die Hinterthurgauer Raiffeisenbanken 2018 ihre Ausleihungen von 3,5 auf 3,6 Milliarden Franken steigern, der Bruttogewinn sank derweil leicht von 23,2 auf 23,1 Millionen Franken. Dieser Umstand sei indes auch grösseren Investitionen in die Informatik geschuldet – und vier neu geschaffenen Stellen, nicht zuletzt, um die gestiegenen Anforderungen der Finanzmarktaufsicht zu erfüllen. In diesem Bereich habe das grosse Kostenwachstum aber bereits vor zwei Jahren stattgefunden, erklärt Kaiser weiter. Es sind jedoch nicht nur die Nachwehen der Bankenkrise, welche die Hinterthurgauer Banker umtreiben.

Zwar profitiere der Bezirk weiterhin und immer stärker von der hervorragenden Verkehrsanbindung an Zürich, sind sich Kaiser und Bischofberger einig. Indes seien die Baulandreserven bald aufgebraucht. «Über die Raumplanung und ihre Folgen für unser Kerngeschäft machen wir uns schon Gedanken», sagt Roman Kaiser, der in der Raiffeisen Regio Sirnach das Privatkundengeschäft leitet. Trotz des knapper werdenden Baulandes: Die Hinterthurgauer Raiffeisenbanken konnten im vergangenen Jahr rund hundert Objekte – Häuser und Wohnungen – neu finanzieren. Und auch über mangelnden Rückhalt in der Bevölkerung können sich die fünf Genossenschaften nicht beklagen: Sie zählen neu 35115 Mitglieder, ein Plus von 400 Personen.

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