Covid-19-Unterstützung
Hilf-frauenfeld.ch: Mittlerweile sind Spenden von über 4500 Franken für ein lebendiges Frauenfeld zusammen gekommen

Einen Monat nach Start des Online-Auftritts www.hilf-frauenfeld.ch sind schon 27 Betriebe gemeldet. Die Betreiber Anita Bernhard und Roman Fischer sind zufrieden, dass sie bereits erste Beträge überweisen konnten.

Mathias Frei
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Auch die Gemeinderatsfraktion CH/Grüne/GLP hat die Plattform hilf-frauenfeld.ch finanziell unterstützt. Vorne sitzen die Betreiber Roman Fischer (1.v.l.) und Anita Bernhard (3.v.l.)

Auch die Gemeinderatsfraktion CH/Grüne/GLP hat die Plattform hilf-frauenfeld.ch finanziell unterstützt. Vorne sitzen die Betreiber Roman Fischer (1.v.l.) und Anita Bernhard (3.v.l.)

Bild: Mathias Frei
Anita Bernhard.

Anita Bernhard.

Bild: PD

Anita Bernhard und Roman Fischer sind grad einfach glücklich. Vor einem Monat ging die von den beiden Lokalpolitikern ins Leben gerufene Website www.hilf-frauenfeld.ch online. Seither sind schon über 4500 Franken überwiesen worden. «Das ist toll», sagt Anita Bernhard. Aber es dürfe noch viel mehr Geld fliessen. Hinter der Plattform steht die Idee, das Leben in der Stadt finanziell zu unterstützen. Man überweist einen vordefinierten Betrag, zum Beispiel für ein Getränk in einem Restaurant oder für einen Theatereintritt. Als Gegenleistung bekommt der Wohltäter nichts, aber vor allem nicht weniger als eine lebendige Stadt Frauenfeld mit ihren Gastrobetrieben, Kulturveranstaltern, Fachgeschäften und sonstigen Anbietern.

Wie Roman Fischer sagt, wurden aktuell 4528.70 Franken rein für eingetragene Betriebe gespendet.

«Es handelt sich um 52 Spenden zwischen einem Fünfliber und knapp über tausend Franken.»
Roman Fischer.

Roman Fischer.

Bild: PD

Die Hälfte der Spenden liege bei maximal 38.50 Franken. Zweimal wurden laut Fischer Betriebe mit jeweils 600 Franken bedacht. Die Betreiber überweisen das Geld, sobald 200 Franken auf dem Konto eines gemeldeten Betriebs zusammen sind. «Wir zahlen die Spenden abzüglich der Bankspesen aus. Es gibt keinerlei Verwaltungsgebühren bei hilf-frauenfeld.ch», stellt Fischer fest.

Screenshot der Internetseite hilf-frauenfeld.ch.

Screenshot der Internetseite hilf-frauenfeld.ch.

Bild: Mathias Frei

Neu dabei sind Kitas und Reisebüros

Diese direkte Hilfe sei mehr denn je nötig, findet Anita Bernhard. Die Gastronomie zum Beispiel habe nicht nur weniger Sitzplätze zur Verfügung, sondern derzeit die ganzen Firmen-Weihnachtsessen verloren. Fischer freut sich, dass die Anbieterpalette an Vielfalt gewonnen hat. Mit einem Dutzend Anbieter ist die Plattform gestartet, jetzt sind es deren 27.

«Nebst Gastronomie und Kultur haben wir nun auch ein Reisebüro, eine Wäscherei oder eine Kinderkrippe auf hilf-frauenfeld.ch

Jetzt, da die Weihnachtstage nahten, sei es doch auch ein schönes Geschenk, im Namen einer lieben Person eine Spende auf hilf-frauenfeld.ch zu tätigen, meint Anita Bernhard. Und im Übrigen erhalte man für jede Überweisung auch eine Spendenbescheinigung. Auf den Internetauftritt des Frauenfelder Gewerbevereins habe es zwar noch keine Verlinkung zu hilf-frauenfeld.ch geschafft.

«Wir hoffen, dass wir das bald noch schaffen.»

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