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«Hier draussen ist’s ruhig und sicher»

Viele Open-Air-Gänger sparen sich die Mühe der Zeltplatzsuche oder des langen Anstehens mit Gepäck. Sie übernachten während des Festivals lieber gleich im Auto auf dem grossen Parkplatz.
Mario Testa
Saida Drai und Alexandra Matovic aus dem Kanton Baselland übernachten während des Open Airs in ihrem Auto. (Bild: Mario Testa)

Saida Drai und Alexandra Matovic aus dem Kanton Baselland übernachten während des Open Airs in ihrem Auto. (Bild: Mario Testa)

Campen im Auto statt im Zelt ist beliebt. Man spart sich das lange Anstehen, Schleppen und die Suche nach einem geeigneten Campingplatz auf dem riesigen Gelände. Klar, den Eintrittsbändel brauchts für den Gang aufs Gelände trotzdem, aber mehr eigentlich nicht. In vielen Autos sind Matten, Schlafsäcke und allerlei Hausrat zu entdecken beim Gang über den Parkplatz des Open Airs Frauenfeld.

Saida Drai und Alexandra Matovic machen es bereits zum dritten Mal so. «Hier draussen ist’s ruhig, bequem und trocken. Zudem wird hier sicher nichts geklaut», sagt Drai. «Wir haben hier mehr Privatsphäre und auch das ewige Anstehen mit Unmengen Gepäck kann man sich sparen.» Mit jedem Jahr hätten sie dazu gelernt, was es braucht, um komfortabel im Auto zu schlafen, sagt Matovic: «Beim ersten Mal hatten wir ein viel kleineres Auto. Nun haben wir ein grosses und Platz um die Beine auszustrecken.»

Zelte sind auf dem Parkplatz nicht erlaubt

Joel Oeschs und Marco Nazzaros Rast auf dem Parkplatz ist aus der Not geboren. «Er hat ein VIP-Ticket, ich ein normales, da passt es nicht mit dem Camping auf dem Gelände. Hier draussen spielt das ja keine Rolle», sagt Oesch. Die beiden haben sich ein kleines Zelt neben das Auto gestellt – fürs Beinestrecken hats im kleinen Corsa kein Platz. «Was, Zelte sind hier draussen nicht erlaubt? Davon weiss ich gar nichts», sagt Nazzaro und zuckt die Schultern. Das dem aber so ist, bestätigt Open-Air-Sprecher Joachim Bodmer.

Niko Häse verschlägt ein Negativerlebnis aus dem Vorjahr auf den Parkplatz zum campen. «Ich musste mit meiner Freundin letztes Jahr ewig anstehen und wir fanden nur noch ganz zuhinterst auf dem Gelände ein Platz.» Das alleine habe ihn bereits genervt. «Aber als wir dann vom Festgelände zurück zu unserem Zelt kamen, war es kaputt. Da ist einer drauf gesprungen – und das brauch ich einfach nicht mehr.» Er hat extra einen Parkplatz in der Nähe der Murg gesucht – für das schnelle Bad zwischendurch.

Nur für alle Fälle, «also wenns sehr spät oder süffig wird», hat Roman List seinen Van auf dem Parkplatz abgestellt. «Ich bin ja aus Frauenfeld und will eigentlich Zuhause übernachten. Aber sicher ist sicher – der Weg zum Büssli ist viel kürzer.»

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