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Helfer schauen hin, nicht weg

Seit hundert Jahren gibt es den Samariterverein Bichelsee-Balterswil-Eschlikon. Am vergangenen Samstag lud der Verein die Bevölkerung zu einem spannen Jubiläumsanlass.
Christoph Heer
Die Besucher verfolgen die Vorführungen der Suchhundestaffel «Team Dogswork». (Bilder: Christoph Heer)

Die Besucher verfolgen die Vorführungen der Suchhundestaffel «Team Dogswork». (Bilder: Christoph Heer)

Retten, Lehren, Helfen, Betreuen. Seit 100 Jahren verfolgt der Samariterverein Bichelsee-Balterswil-Eschlikon diese Ziele. Die Samariter sind immer einsatzbereit und sind ein wichtiger Bestandteil zweier Gemeinden, wobei die Zusammenarbeit als hervorragend beschrieben wird.

Ein Samariter schaut nicht zu und schaut nicht weg, ein Samariter handelt. Bei Anlässen irgendwelcher Art, bei Unfällen oder Rettungen, der Samariterverein ist ein wichtiger Bestandteil im Puzzle der Rettungskette. Seit zwei Monaten wird der Samaratierverein Bichelsee-Balterswil-Eschlikon von Corinne Schwager präsidiert. Eine Amtsübernahme zu einem schwierigen Zeitpunkt, weil für Corinne Schwager gleich die Organisation des Anlasses zum 100-Jahr-Jubiläum bevorstand. Doch mit ihrem bewährten Team im Hintergrund und vielen weiteren Helfern – auch von befreundeten Vereinen – schafften sie es, einen tollen Festtag auf die Beine zu stellen.

Die guten Seelen einer Gemeinschaft

Die Samariter sind die guten Seelen einer Gemeinschaft. Ebenso agieren sie als Bindeglied zwischen den verschiedenen Blaulichtorganisationen. So konnten für den samstäglichen Festtag Delegationen von der hiesigen Feuerwehr, der Kantonspolizei Thurgau, einem Rettungswagen und die Suchhundestaffel Team Dogswork engagiert werden. Ein gutes Zeichen, wie es Beat Weibel, Gemeindepräsident von Bichelsee-Balterswil erkannte. «Dieser Tag zeigt auf, wie gut wir aufgestellt sind. Ein wunderbares Jubiläum, in welchem die gute Zusammenarbeit aller Involvierten höchste Priorität geniesst.»

Jungsamariterleiterin Anja Münst modelliert Verletzungen, die täuschend echt aussehen.

Jungsamariterleiterin Anja Münst modelliert Verletzungen, die täuschend echt aussehen.

Keiner zu klein, ein Nothelfer zu sein

Bei hochsommerlichen Temperaturen verweilten jung und alt, einheimisch und auswärtig auf der Schulanlage Lützelmurg. Ein Polizeiauto zum Anfassen, oder die Such- und Rettungshunde imponierten nicht nur den jüngeren Besuchern. Das grösste Lob gehört jedoch dem organisierenden Verein, bei dem seit 100 Jahren Kameradschaft, Teamwork, Geselligkeit und vieles mehr Trumpf ist. Aktuell zählt der Samariterverein 26 aktive Mitglieder, «einige mehr würde nicht schaden, obschon wir stolz sind, auch zahlreiche Jungsamariter zu haben», sagte Corinne Schwager. Getreut dem Motto «Keiner zu klein, ein Nothelfer zu sein».

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