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HCT-Rückkehrer Fuhrer:
Besser als Jussi Jokinen

Léonardo Fuhrer ist der Mann der Stunde beim HC Thurgau. Als Leihgabe des NLA-Partnerteams Rapperswil-Jona kehrte der 25-jährige Eishockey-Stürmer nach Weinfelden zurück und skorte in drei Spielen acht Mal.
Matthias Hafen
Léonardo Fuhrer spielte bereits von 2014 bis 2016 für Thurgau, wechselte dann zum Ligakonkurrenten HC Ajoie, wo er sich zu einem Topstürmer der Swiss League entwickelte. Nach dem Aufstieg in die National League nahm ihn der SC Rapperswil-Jona für die Saison 2018/19 unter Vertrag. (Bild: Mario Gaccioli, Weinfelden, 2. Dezember 2018)

Léonardo Fuhrer spielte bereits von 2014 bis 2016 für Thurgau, wechselte dann zum Ligakonkurrenten HC Ajoie, wo er sich zu einem Topstürmer der Swiss League entwickelte. Nach dem Aufstieg in die National League nahm ihn der SC Rapperswil-Jona für die Saison 2018/19 unter Vertrag. (Bild: Mario Gaccioli, Weinfelden, 2. Dezember 2018)

Die Zahlen sprechen für sich: Seit Léonardo Fuhrer wieder beim HC Thurgau spielt, haben die Ostschweizer kein Spiel mehr verloren. Drei Begegnungen absolvierte die Leihgabe des NLA-Clubs Rapperswil-Jona in den vergangenen Tagen, dreimal ging der HCT als Sieger hervor – und das unter anderem gegen Leader La Chaux-de-Fonds und den Tabellenvierten Visp. Fuhrer ist der Mann der Stunde beim HC Thurgau.

In seinen ersten drei Einsätzen erzielte der 25-jährige Schweizer drei Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Und das nicht bei Kantersiegen gegen Teams aus dem Tabellenkeller. Mit dem sagenhaften Durchschnitt von 2,67 Punkten pro Spiel ist Fuhrer statistisch einsame Spitze in der Swiss League – und noch weit vor Klotens Starverpflichtung Jussi Jokinen. Der finnische NHL-Profi kam in bislang sieben Partien für die Zürcher Unterländer auf zwölf Skorerpunkte, was einen Schnitt von 1,71 pro Spiel und damit den zweitbesten Wert der Liga ergibt.

Der bislang vermisste spielstarke zweite Center

Fuhrer ist für den HC Thurgau das viel zitierte Puzzleteil, das es brauchte, um in diesem Fall eine Angriffslinie zu komplettieren. Denn als torgefährlicher Center verleiht er der zweiten Linie der Thurgauer eine Torgefahr, die in dieser Form bislang vermisst wurde. «Léonardo Fuhrer ist ein Glücksfall für uns, weil er mit seinen Skorerqualitäten unsere erste Linie entlastet», sagt HCT-Geschäftsführer Patrick Bloch. Will heissen, dass der Erfolgsdruck vor dem Tor nun nicht mehr so stark auf den beiden Amerikanern Cody Wydo und Kenny Ryan lastet.

Léonardo Fuhrer (Mitte, mit Fadri Lemm und Toms Andersons) bejubelte schon vor drei Jahren Tore für den HC Thurgau. (Bild: Mario Gaccioli, 20. Oktober 2015)

Léonardo Fuhrer (Mitte, mit Fadri Lemm und Toms Andersons) bejubelte schon vor drei Jahren Tore für den HC Thurgau. (Bild: Mario Gaccioli, 20. Oktober 2015)

Fuhrer tut Thurgau auch gut, weil er wie kaum ein anderer des HCT-Kaders direkt vor dem gegnerischen Tor ackert und rackert und damit stets für Torgefahr sorgt. «Es freut mich natürlich sehr, wenn ich einer Mannschaft so gut helfen kann», sagt der Stürmer. «Aber Trainer Stephan Mair hat mich auch in eine gute Linie gesteckt.» Tatsächlich harmoniert Fuhrer mit den Flügelstürmern Melvin Merola und Lars Frei hervorragend.

Sein Weg führt zurück in die höchste Liga

Dass der Mittelstürmer nach Weinfelden zurückfand, hat in erster Linie mit dem verletzungsbedingten Ausfall der Center Patrick Brändli und Jan Vogel zu tun. Aufgrund dieser Notsituation bekam der HC Thurgau einmal mehr Unterstützung vom Partnerteam Rapperswil-Jona. Bei diesem hat sich Fuhrer einen NLA-Vertrag erarbeitet, nachdem er sich während zweier Jahre in der Ajoie zu einem Topstürmer der Swiss League entwickelt hatte. Zuvor, von 2014 bis 2016, hatte Fuhrer schon einmal bei Thurgau gespielt. «Der Club und die Region gefallen mir sehr», sagt der Sohn der Schweizer Eishockey-Legende Riccardo Fuhrer. Thurgauer Träume, er möge auch in Zukunft für den HCT spielen, lässt Léonardo Fuhrer aber platzen. «Mein Ziel ist es, mich hier wieder in Rapperswils NLA-Kader zu arbeiten.»

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