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Interview

Mit oder ohne Krawatte? Hausammann und Stark im nicht ganz ernst gemeinten Formtest vor der Ständeratsnomination

Am Dienstag nominiert die SVP Thurgau ihren Ständeratskandidaten. Zur Wahl stehen die beiden Politschwergewichte Regierungsrat Jakob Stark und Nationalrat Markus Hausammann. Ein nicht ganz ernst gemeinter letzter Formtest vor dem Duell.
Christian Kamm
Regierungsrat Jakob Stark (links) und sein Parteikollege, Nationalrat Markus Hausammann, wollen beide in den Ständerat. (Bild: Reto Martin)

Regierungsrat Jakob Stark (links) und sein Parteikollege, Nationalrat Markus Hausammann, wollen beide in den Ständerat. (Bild: Reto Martin)

Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie nervös sind Sie, wenn Sie an die SVP-Nominationsversammlung denken?

Hausammann: 9,9999 – aber ich habe zum Glück wenig Zeit, daran zu denken.

Stark: 8.

Was ist Ihr Patentrezept gegen Nervosität?

Hausammann: Ablenkung – etwa durch Arbeit.

Stark: Wenn ich das nur hätte. Hilfreich ist, möglichst ruhig und konzentriert zu sein und Vertrauen zu haben.

Kommt Ihre Frau auch an die Delegiertenversammlung?

Hausammann: Nein, sie drückt mir zuhause die Daumen und bereitet mir dann sicher einen herzlichen Empfang, egal wie es ausgeht.

Stark: Ja.

Sind Sie zuversichtlicher als vor einem Monat?

Hausammann: Eher gelassener, es kommt, wie es kommen muss.

Stark: Es hat sich nichts geändert, die Ausgangslage ist offen und spannend.

Mit oder ohne Krawatte?

Hausammann: Mit Sicherheit meine schwierigste Frage des Abends. Ein Leservoting dazu würde mir helfen.

Stark: Mit – aus Respekt vor der Versammlung und vor dem Amt.

Mit welchen SVP-Delegierten haben Sie in den vergangenen Wochen nicht gesprochen?

Hausammann: Bei über 300 Delegierten leider mit der grossen Mehrheit nicht.

Stark: Mit jenen, die ich nicht gesehen habe.

Und wie viele haben versprochen, Sie zu wählen?

Hausammann: Dieses Versprechen habe ich niemandem abverlangt.

Stark: Einige; ich habe bewusst keine Delegierten direkt darauf angesprochen.

Wer drückt Ihnen am meisten die Daumen?

Hausammann: Meine Familie und sicher noch zwei drei andere.

Stark: Meine Frau Coni und meine Schwester Heidi; die andern verrate ich nicht.

Verraten Sie uns den entscheidenden Satz aus Ihrer Bewerbungsrede?

Hausammann: Sie sind ja am Dienstag sicher vor Ort und können dann selber entscheiden, welcher es war.

Stark: Echt starker Standesvertreter für den ganzen Kanton im Dialog mit den Thurgauerinnen und Thurgauern und den Organisationen.

Wie lange haben Sie an der Rede gefeilt?

Hausammann: Sie hat sich über Wochen entwickelt, da wir schon zwei Auftritte hatten.

Stark: Immer wieder, insgesamt mehrere Stunden.

Welches ist Ihr Glücksbringer?

Hausammann: Meine Unbefangenheit.

Stark: Die richtigen Schuhe.

Ich werde zum SVP-Ständeratskandidaten nominiert, weil ich …

Hausammann: ... die richtige Person zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin, so wie es immer ist in der Politik.

Stark: ... im richtigen Moment dafür bereit bin und das Umfeld stimmt.

An Jakob Stark beeindruckt mich …

Hausammann: ... sein Biss zu laufen und an Laufwettbewerben teilzunehmen.

An Markus Hausammann beeindruckt mich …

Stark: ... seine Hartnäckigkeit und seine Fairness.

Wo wird nach der Nomination gefeiert?

Hausammann: In der Turnhalle Bussnang, bei einem Glas Wein zusammen mit Köbi Stark und den Delegierten.

Stark: Wäre toll, wenn es etwas zu feiern gäbe, dann spontan.

Sind Sie ein guter Verlierer?

Hausammann: Ich lernte das im Turnverein. Aber gut verlieren zu können heisst nicht, gerne zu verlieren.

Stark: Ich verliere sehr ungern, aber ich bleibe auch in solchen Fällen fair und kollegial.

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