Theatergruppe Wängi probt im frisch renovierten Vereinshaus

Der turbulente Schwank «Hausbesuche» der Theatergruppe Wängi feiert am 4. Januar Premiere.

Maya Heizmann
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Die Theatergruppe Wängi spielt erstmals auf der neuen Bühne des frischrenovierten Vereinshauses.

Die Theatergruppe Wängi spielt erstmals auf der neuen Bühne des frischrenovierten Vereinshauses.

(Bild: Maya Heizmann)

Zum ersten Mal können die Schauspieler der Theatergruppe Wängi auf der neuen Bühne des frisch renovierten katholischen Vereinshauses mit der neuen Technik ihr Stück einüben. 30 Proben stehen im Laufe des Dezembers an.

Patrick Hasler spielt die Hauptrolle Andreas Luck, das verlangt von ihm 188 Einsätze, während die meisten Darsteller um die 60 Einsätze zu bewältigen haben, hat Silvia Thaddey-Rehwinkel, gespielt von Claudia Heer, die kleinste Rolle mit 28 Einsätzen.

Die Theatergruppe hat in eine Neuanschaffung investiert. Mit den neuen Bühnenpodesten wird nun die Sicht der Zuschauer auf die Bühne optimiert. Die einstige Säule, die mitten im Saal, die Sicht versperrte, ist nun als kleines, verkürztes Denkmal in einer Vitrine zu sehen.

Zukünftig werden die Zuschauer vor und nach den Vorstellungen und in der halbstündigen Pause vom Theater-Bistro kulinarisch verwöhnt werden. Sein Verein schätze sich glücklich, nach fast hundert Jahren immer noch in dem ehrwürdigen ehemaligen Stickereigebäude Theater spielen zu dürfen, sagt Beat Krähemnann, Präsident der Theatergruppe Wängi. Die Kombination von alt und neu sei optimal gelungen und der Charme des Vereinshauses konnte erhalten bleiben.

Turbulenzen nach durchgezechter Nacht

Das Wohnzimmer eines Reihenhauses dient als Kulisse für «Hausbesuche» von Wolfgang Binder. In zwei Akten spielen fünf Frauen und vier Männer in der Dialektfassung von Erwin Britschgi. 13 turbulente Szenen voller Überraschungen und Verwirrungen. Nach einem feuchtfröhlichen durchzechten Herrenabend steht dem verkaterten Darsteller Andreas Luck, Mitarbeiter einer Werbeagentur, und seinem besten Freund Urs Beer am Morgen ihr Chef vor der Haustüre.

Es folgt ein Netz voller Notlügen, aus denen es praktisch kein Entrinnen mehr gibt. Auch Ehefrau Christine und die Nachbarinnen tragen nichts zur Lösung der Konflikte bei. Doch bald scheint aus dem Trubel alles wieder ins Lot zu kommen – jedoch: der Schein trügt.