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Happy End im Open-Air-Kino Frauenfeld

Das 28. Open-Air-Kino startete in Innenhof des Staatsarchivs in Frauenfeld mit dem Film «The Big Sick», einer romantischen Komödie, der eine wahre Geschichte zugrunde liegt.
Andreas Taverner
Die Besucher des Open-Air-Kinos verfolgen am ersten Abend im Innenhof des Staatsarchivs gebannt den Film. (Bild: Andreas Taverner)

Die Besucher des Open-Air-Kinos verfolgen am ersten Abend im Innenhof des Staatsarchivs gebannt den Film. (Bild: Andreas Taverner)

Schwarze Tücher versperren jegliche Sicht auf den Innenhof des Staatsarchivs an der Zürcherstrasse 221. Dahinter wird bis zum 10. August jeweils ab 21:15 Uhr ein Film präsentiert. «Wir haben 320 Plätze», sagt OK-Präsident Beat Linsbauer. Er geht davon aus, dass praktisch alle heute Abend besetzt sein werden. «Da erstmals online Tickets erworben werden konnten, lässt es sich besser abschätzen, wie viele Besucher wir erwartet können», erklärt Linsbauer seine Zuversicht.

Ein Pakistani trifft auf eine waschechte Amerikanerin

Am Samstagabend eröffnete «The Big Sick» die Open-Air-Woche. Dabei geht es nicht hauptsächlich, wie der Titel vermuten lässt, um eine Krankheit, sondern um zwei Kulturen, die zwei Liebenden im Wege stehen. Einerseits Kumail Nanjiani aus Pakistan, den seine traditionsbewussten Eltern in eine arrangierte Ehe zwängen wollen. Andererseits Emily Gordon, eine waschechte amerikanische Bürgerin. So sind die Erwartungen der Besucher unterschiedlich. «Da es ein amerikanischer Film ist, gibt es am Schluss sowieso ein Happy End», prophezeit ein Besucher im Voraus den Schluss.

Kumail, versucht als Komödiant in Chicago beruflich erfolgreich zu sein. Eines Abends lernt er die lebenslustige, quirlige Emily kennen. Es könnte so einfach sein, wenn da nicht beide Kulturen mit ihren Vorstellungen von Mann und Frau aufeinander prallen würden. Erst nachdem Emily krank wird, und Kumail der gegen seine Familie rebelliert und schliesslich von denselben verstossen wird, kommen sich beide wieder näher. Schlussendlich heiraten die beiden.

Film-Tipp des OK-Präsidenten

Dennoch bleiben einige Fragen für die Besucher offen. «Spannend wäre es noch gewesen zu erfahren, wie die jeweiligen Eltern mit der neuen Situation umgingen», meint ein Herr, nachdem der Film kurz vor Mitternacht fertig ist. Währenddessen hat OK-Präsident Linsbauer noch einen Film-Tipp: «Die letzte Pointe» von Rolf Lyssy. Es geht um die Selbstbestimmung einer 89-jährigen Frau, die im Irrglauben ist, sie habe Demenz. Die Schweizer Komödie wird am Donnerstag, 9. August, aufgeführt.

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