Eschliker sagen dreimal Ja zur neuen Sporthalle

Die Stimmbürger stimmen dem Bau einer neuen Sporthalle zu. Sie haben die drei Vorlagen mit durchschnittlich 54 Prozent Ja-Stimmenanteil angenommen.

Roman Scherrer
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Die Eschliker Schulgemeinde kann das Projekt «Out in the green» des Winterthurer Architekturbüros Graf Biscioni umsetzen. (Bild: Visualisierung: PD)

Die Eschliker Schulgemeinde kann das Projekt «Out in the green» des Winterthurer Architekturbüros Graf Biscioni umsetzen. (Bild: Visualisierung: PD)

Die Bedeutung der Abstimmung über die neue Eschliker Sporthalle zeigt sich in der Stimmbeteiligung: Über die drei Vorlagen haben im Durchschnitt 52,6 Prozent aller Stimmberechtigten befunden.

«Die Erleichterung ist riesig», sagt der Eschliker Schulpräsident Linus Köppel kurz nach Bekanntwerden des Ergebnisses. Die Zustimmung zu den einzelnen Vorlagen war nicht sehr deutlich. So wurden die beiden Baukreditbegehren von Politischer und Schulgemeinde über insgesamt 9,15 Millionen Franken mit jeweils knapp 54 Prozent angenommen. Und mit gut 55 Prozent der Stimmen haben die Eschliker der Abtretung der Landparzelle «Braatewäg, Friesler» von der Politschen Gemeinde auf die Schulgemeinde zum Buchwert von 800000 Franken zugestimmt.

«Ausbau trägt dem Wachstum Rechnung»

Linus KöppelSchulpräsident Eschlikon

Linus Köppel
Schulpräsident Eschlikon

«Ich freue mich, dass die Mehrheit in Eschlikon die Notwendigkeit der Sporthalle sieht, indem wir nun mit dem Bau der Sporthalle beauftragt werden», sagt Linus Köppel. Mit diesem Ausbau der Sport-Infrastruktur trage man nun dem Schüler- und Bevölkerungswachstum Rechnung. «Das dreifache Ja schätze ich als Vertrauensbeweis den Behörden gegenüber sowie als Wertschätzung der Arbeit unserer Baukomission», sagt Köppel weiter. Glücklich über den Entscheid dürften auch die Eschliker Sportvereine sein, auf deren Initiative hin das Sporthallen-Projekt 2014 überhaupt startete.

Im Dorf sei es vor der Abstimmung ruhig gewesen, sagt Schulpräsident Köppel. Seit dem Informationsanlass Ende August machte sich aber erstmals öffentlicher Widerstand gegen die Halle breit. Im Gegensatz zu allen anderen Ortsparteien sprach sich die Eschliker CVP gegen das Projekt aus, da sie mit dem geplanten Standort nicht einverstanden war. In den darauffolgenden Wochen haben Anwohner der Schulanlage Bächelacker zweimal mit Flugblättern für ein Nein geworben. Anschliessend reagierten die Befürworter – ebenfalls mit einer Flugblattaktion.